Vorschau YB – FCZ

Der FCZ empfängt zum zweiten Mal in dieser Saison YB. Beim ersten Aufeinandertreffen im August konnte der Stadtclub etwas glücklich durch die Tore von Chiumiento und Chermiti (Penalty) mit 2:1 gewinnen und damit den resultatmässig idealen Saisonstart (3 Siege aus ebenso vielen Spielen) komplettieren. Im September lief es dann umgekehrt. Der FCZ war im Stade de Suisse von A – Z überlegen und zeigte auf dem Kunstrasen eine starke Partie, der 1:1-Ausgleich in der zweiten Halbzeit durch Chikhaoui nach Yapi-Vorarbeit war gemessen an Spielanteilen und Chancen eine zu kleine Ausbeute. In der Endphase wurde bei YB Guillaume Hoarau eingewechselt und dem Franzosen gelang auf Pass von Milan Gajic aus dem Nichts heraus der Lucky Punch in Unterzahl (Nuzzolo hatte zwei Mal wegen Reklamierens Gelb gesehen).

Im März dieses Jahres folgte dann gleichenorts die wohl schlechteste Partie des FCZ in dieser Saison. Selbst ohne den Platzverweis gegen Yassine Chikhaoui hätte man an diesem Tag in Bern keine Chance gehabt. Trotz Umstellung auf eine Viererabwehrkette konnten die YB-Flügelspieler zu selten am Flanken gehindert werden.

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Nach einem mässigen 0:0 in Aarau zeigte der FCZ unter der Woche in Sion gute Ansätze und konnte durch die beiden Penaltytore von Avi Rikan endlich wieder einmal gewinnen. Vor allem in der ersten Halbzeit war es eine gute Leistung, am Ende benötigte man dann viel Kampfgeist und einen gut aufgelegten Yanick Brecher, um den Sieg ins Trockene zu bringen. Dies geschah in Abwesenheit von Yassine Chikhaoui im 4-4-2 System mit Chiumiento als zweite Sturmspitze neben Etoundi.

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Im Abschlusstraining stand bei den Spielformen Chiumiento stark im Mittelpunkt, das Spiel wurde um ihn herum aufgebaut. Chikhaoui kehrt ins Team zurück und wird wahrscheinlich auch in der Startformation sein, allerdings könnte durchaus auch das Setzen auf die „Sion-Formation“ (ohne die gesperrten Buff, Rikan und Philippe Koch) Sinn machen. Auch der in Sion eingewechselte Chermiti muss gelbgesperrt zuschauen.

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Der Zürcher Trainer Uli Forte kann bei YB aus dem Vollen schöpfen. Zwei Mal hat YB zuletzt in der Schlussphase nachgelassen und vor Wochenfrist bereits einmal im Letzigrund gegen GC und dann zu Hause gegen Aarau jeweils noch den 2:2-Ausgleich hinnehmen müssen. Kommt wie schon gegen Aarau im Mittelfeld erneut Sanogo für Bertone zum Zug? Und spielt Hadergjonaj oder Sutter als Rechtsverteidiger? Dies sind ein paar wenige Luxusprobleme, mit denen sich der Berner Coach vor dem Anpfiff noch herumschlagen muss. Das Spiel wird wie schon die 1:2-Niederlage in Bern vom September von Sandro Schärer geleitet.

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