Katie Duncan: der weibliche Yapi

Seit einem Jahr spielt die neuseeländische Nationalspielerin Katie Duncan für die FCZ Frauen. Ihre Rolle, Spielweise und Statur erinnern an Gilles Yapi. Zusammen mit Marina Keller und Fabienne Humm gehört die 27-jährige zu den wenigen Routiniers in einem sehr jungen Team beim Schweizer Doublegewinner. Duncan ist aus privaten Gründen in Zürich gelandet – genauso wie im Falle der Verpflichtung des Deutschen Duos Grings/Fuss vor vier Jahren ist der Zuzug einer ausländischen Nationalspielerin also auch diesmal nicht die Folge einer Vereinsstrategie. Denn diese ist auf die Entwicklung der besten Talente aus der Grossregion Zürich unter für den Schweizer Frauenfussball sehr guten Bedingungen ausgerichtet.

Beim FCZ hat sich Duncan im Frühling auf die WM in Kanada vorbereitet, wo die „Football Ferns“ in den Gruppenspielen gegen den Gastgeber, China und Holland ausschieden. Die Leistungen Duncans beim FCZ waren im Frühling und auch noch in der Saisonvorbereitung im Sommer nicht immer zufriedenstellend. Im Verlaufe des Herbstes hat sie sich aber gesteigert, und gerade auch in der Champions League gegen Lilleström eine starke Leistung gezeigt. Nach dem 10:0-Derbyerfolg auf dem GC/Campus, bei welchem Duncan in der Innenverteidigung aushalf, stand sie Züri Live Red und Antwort, und äusserte sich speziell lobend über die jungen Spielerinnen beim FCZ und in der Schweiz: „Bei den internationalen Titelkämpfen der kommenden Jahre müssen sich die Gegnerinnen der Schweiz warm anziehen“. Sie verrät dabei zudem, dass sie im kommenden Sommer wieder nach Neuseeland zurückkehren und mit Fussball auf höchster Ebene aufhören möchte.

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