Vorschau Osmanlispor – FC Zürich

Dem FCZ muss in Ankara ein Husarenstück gelingen, um als erster Zweitligist der Europa League-Ära (Aachen hatte es zu Zeiten des UEFA-Cup mit einem etwas einfacheren Modus auch schon geschafft) unter die besten 32 der Europa League einzuziehen. Osmanlispor hat bis zum 2:2 gegen Villarreal in vier Europacupheimspielen mit einem Gesamtskore von 10:0 kein Tor kassiert. Dem Europa League-Wettbewerb wird beim aktuellen Leader der Gruppe L höchste Priorität beigemessen. Die Zuschauerzahlen sind in diesem Wettbewerb fünf Mal höher als bei Ligapartien und gerade auch die vielen ausländischen Topspieler scheinen im europäischen Schaufenster deutlich motivierter aufzutreten, als im Ligaalltag. Ein Phänomen, welches man beim FCZ diese Ssison zum Glück nicht beobachten muss, auch wenn die beiden Auswärtsspiele in Villarreal und Bukarest bisher die besten Partien des Herbstes waren. Ansonsten zeigt die Formkurve beim FCZ in den letzten Wochen eher etwas nach unten, wenn man die Züri Live-Durchschnittsnoten als Massstab nimmt.

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Trainer Uli Forte kann in seinem Kader personell und taktisch aus dem Vollen schöpfen, und daher sind verschiedene Aufstellungen denkbar. Vermutlich wird der FCZ wegen der Offensivstärke von Osmanlispor speziell zu Spielbeginn in erster Linie auf Absicherung mit gelegentlichen Kontern bedacht sein, um dann im Spielverlauf auch mit Offensiveinwechslungen zuzulegen. Das grundsätzlich defensivstarke Osmanlispor erhält seine Gegentreffer vorwiegend in der Schlussphase. Kay Voser wurde gegen Villarreal nach seiner Verletzung in Genf zu früh reingebracht, und daher wird Trainer Uli Forte diese Personalie mit Vorsicht behandeln. Armando Sadiku ist zudem zur Zeit erst etwa bei 50% seiner Leistungsfähigkeit. Wie in Villarreal könnten Winter und Rodriguez als Offensivunterstützung des Stossstürmers (Cavusevic) agieren und dann allenfalls wie im Heimspiel gegen Villarreal in der Schlussphase bei Offensivwechseln auf die Aussenläuferpositionen zurückrücken.

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Der in Zürich nach 20 Europacupspielen ohne Niederlage erstmals geschlagene Osmanlispor-Trainer Mustafa Akcay hat im Sturmzentrum die Wahl zwischen dem Kameruner Pierre Wébo (Ex-Fenerbahce, -Osasuna) und dem Rumänen Raul Rusescu (Ex-Steaua, – Sevilla, -Braga). Rusescu hat in den beiden Partien gegen Villarreal drei Tore erzielt, und wurde wohl am Wochenende im Heimspiel gegen Karabükspor (2:1) geschont, als er nur eingewechselt wurde. Für Trainer Uli Forte ist der Nigerianer Umar der gefährlichste Offensivspieler beim Gegner – in Zürich ist er wohl aus Osmanlispor-Sicht etwas zu spät eingewechselt worden. Der Holländer und Hinspieltorschütze Adam Maher könnte diesmal in der Startformation stehen.

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FCZ-Kabine im Osmanli Stadi

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FCZ-Fansektor im Osmanli Stadi

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