Pa Modou führt FCZ-Jungs in Basel in den Kampf – Aufstellungen im Detail

Beim FCB fehlt neben dem verletzten Luca Zuffi einzig der gesperrete Afimico Pululu, beim FCZ das ganze Aufgebot vom Xamax-Auswärtsspiel. Bei den Rotblauen haben zuletzt Leistungsträger wie Taulant Xhaka oder Omar Alderete etwas geschwächelt und wurden durch Ramires und Jasper Van der Werff verdrängt. Gegen den FCZ fehlen aber die beiden Linksverteidiger Riveros und Petretta, so dass Van der Werff auf dieser Position spielen könnte und Xhaka sowie Alderete wieder ins Team rücken. Der gelernte Stürmer Tician Tushi hat unter anderem in einem U18-Final gegen Simon Sohm, Bledian Krasniqi und Ilan Sauter hier im St. Jakob Park vor einer grösseren Zuschauerzahl als heute schon mal gegen den FCZ getroffen. Gut möglich dass er heute mit Valentin Stocker die Flügelzange bilden wird.

Beim FCZ sind Mimoun Mahi, Aiyegun Tosin und Vasilije Janjicic verletzt gemeldet, 17 Spieler sind in Quarantäne. Im Tor steht Novem Baumann. Nicht dabei ist Niklas Steffen. Für ihn wäre ein Auftritt im St. Jakob Park noch einmal etwas spezieller gewesen, nachdem er bis vor zwei Wochen jahrelang das Gehäuse von FCB-Juniorenteams gehütet hatte und aktuell in der FCZ U21 im Test ist. Über eine Verpflichtung des Solothurners wurde noch nicht entschieden. Pa Modou hat die Mannschaft zum Einlaufen auf den Platz geführt. Wird er auch Captain sein? Auf der Basis des Matchblattes könnte die Formation unterschiedlich aussehen. Dreier- oder Viererabwehr? Die Innenverteidiger Sauter und Wallner können auch auf der Seite spielen, Sauter dabei eher links, Wallner eher rechts. Soheil Arghandewall ist ein Allrounder, der viel im Zentralen Mittelfeld eingesetzt wird, zuletzt aber auch wieder auf seiner angestammteren Position im Sturm spielte. Nils Reichmuth ist ein ähnlicher Spielertyp wie Antonio Marchesano – ein abschlussstarker „Zehner“. Auf der Ersatzbank sitzen unter anderem Lenny Janko (Bruder von Saidy) und Nedim Omeragic (Bruder von Becir).

Schlacht bei St. Jakob an der Birs (aus Wikipedia)

Die Schlacht bei St. Jakob an der Birs wurde am 26. August 1444 im Verlaufe des Alten Zürichkriegs bei St. Jakob an der Birs geschlagen, knapp ausserhalb der Stadt Basel, wo damals das Konzil von Basel tagte. Gegner waren auf der einen Seite rund 20.000 Armagnaken und auf der anderen 1500 Eidgenossen der Acht Alten Orte ohne die Zürcher. Die Armagnaken sollten Richtung Zürich vorstossen, um die Belagerung der Stadt durch die Eidgenossen zu beenden. Im Grenzgebiet der heutigen Halbkantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft, an dem Fluss Birs, stiessen sie aufeinander. Auf die Nachricht vom Ausschwärmen der Armagnaken bis in die Dörfer Muttenz und Pratteln beschlossen die Hauptleute der eidgenössischen Streitmacht, die vor der Farnsburg lagerten, mit einem Teil ihres Heeres einen Streifzug zu unternehmen. 1300 ausgewählte, meist junge Krieger rückten in der Nacht vom 25. auf den 26. August über Liestal, wo sich ihnen 200 Baselbieter Zuzüger anschlossen, in die Rheinebene hinab und überrannten dort am frühen Morgen die armagnakische Vorhut. Trotz strengem Gegenbefehl überschritten die übermütigen Eidgenossen die Birs und stiessen auf dem Gundeldinger Feld auf die 20.000 Mann starke und auf den Kampf vorbereitete Armee der Franzosen. Es folgte ein zehnstündiger Zusammenprall, bei dem die Eidgenossen in ihrer geringen Zahl mit derartiger Wucht auf den Gegner eindrangen, dass Zeitzeugen und Kampfbeobachtende noch lange davon berichten sollten. Allmählich aber – der grossen Übermacht wegen – wurden die zahlenmäßig Unterlegenen von allen Seiten her eingeschlossen. Da die Eidgenossen, die ja den Kampf jenseits der Birs gesucht hatten, eine Kapitulation wiederholt kategorisch ablehnten, unterlagen sie – bis auf 16 Flüchtige –, zuletzt zusammengedrängt im Garten des Siechenhauses, unter verheerendem Einsatz gegnerischer Artillerie.

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