Umstellung der Spielweise in der Pause / Stade Lausanne-Ouchy – FCZ Analyse

RUTSCHT MARCHESANO IN DIE STARTFORMATION? / STADE LAUSANNE-OUCHY – FCZ VORSCHAU (Züri Live)

Der FCZ ist in der ersten Viertelstunde die bessere Mannschaft auf der Pontaise. In der 16. Minute folgt dann aber etwas „aus dem Nichts“ eine Grosschance für SLO durch Florian Danho, der dabei noch entscheidend von Fabio Daprelà gestört wird, was Yanick Brecher die Abwehr des Abschlusses aus kurzer Distanz erleichtert. Stade Lausanne-Ouchy wurde fast ausschliesslich gefährlich, wenn der FC Zürich im Pressing hoch stand. Ihr Torhüter Dany Da Silva ist fussballerisch stärker einzuschätzen als beispielsweise Lugano-Keeper Amir Saipi in der Vorwoche, und vermochte in diesen Situationen daher präzise hohe Bälle ins Mittelfeld zu spielen. Im Fall der Danho-Chance passte Cheick Condé, der eine schlechte 1. Halbzeit spielte, nicht auf und es entstand eine vier gegen drei-Überzahl.

Boranijasevic, Guerrero und Marchesano offensiv top

In der 1. Halbzeit kam der FCZ zu wenig Torchancen. SLO konnte den gewohnten FCZ-Spielaufbau durch die Mittelzone mehrmals unterbinden. Als die Zürcher es nach der Pause dann erfolgreich mehr durch die Mitte statt über die Seiten versuchten, fiel die SLO-Verteidigungsbastion in sich zusammen. Alle drei Tore für den FCZ wurden allerdings aus Standardsituationen erzielt, wobei ein Eckball Okitas zu einem Penalty führte (Daprelà wurde vom unerfahrenen Camara gefoult und war damit auch im gegnerischen Strafraum an einer entscheidenden Aktion beteiligt) und einer von Guerrero zum Tor per Direktabnahme von Lindrit Kamberi. Die Entstehung des Penaltys war typisch für den FCZ – in den letzten Jahren sind Strafstösse für den FCZ häufig aus Standards entstanden.

Der FCZ hatte wie schon gegen Lugano unter dem Strich 43% Ballbesitz. Er kommt auf diese Art und Weise zu überdurchschnittlich vielen Torchancen und hat in den ersten vier Runden 2,5 Tore pro Spiel erzielt. Gleichzeitig gesteht er den Gegnern bisher wenig Torchancen zu. Die Abschlusseffizienz stimmt ebenfalls und Yanick Brecher gelingt ein guter Saisonstart – nach Genf ist er zum zweiten Mal hintereinander am Lac Léman der Zürcher MVP. Dazu ist das omnipräsente Aussenläuferduo Boranijasevic / Guerrero wieder so wichtig wie in der vorletzten Saison. Offensiv bewertet Züri Live den Einsatz beider in Lausanne genauso wie denjenigen Antonio Marchesanos mit der Bestnote 10. Neuverpflichtung Daprelà hat die Defensive stabilisiert. Und Nikola Katic macht nicht mehr so viele Fehler wie noch in den ersten beiden Saisonspielen. Okita ist weiterhin der „Top oder Flop“-Spieler – einerseits mit vielen verunglückten Aktionen, gleichzeitig bisher aber auch an sieben der zehn Tore beteiligt. Vor allem aber kommt dem FC Zürich die personelle und taktische Kontinuität entgegen.

Personalien

Highlights

Randnotiz: Penalty für SLO statt Freistoss für den FCZ

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