Der Liga-Saisonstart 22/23 des FCZ ist schlechter als in der Abstiegssaison 15/16. Damals hatte man nach sieben Runden fünf Punkte auf dem Konto, diesmal nur zwei – und noch keinen einzigen Sieg. Die Tabellensituation ist dramatisch. Man erinnere sich daran, wie viel Effort und herausragende Leistungen Luzern letzte Saison gebraucht hat, um es in dieser ausgeglichenen Liga zumindest noch auf den 9. Platz zu schaffen. Sitzt man mal so tief im Loch, kommt man selbst mit „ordentlichen Leistungen“ nirgendwo mehr hin. Denn die Konkurrenten punkten ebenfalls regelmässig.

Nach Expected Goals erst eine Niederlage in 14 Spielen

Allerdings: gemessen an den Expected Goals müsste der FC Zürich eigentlich zehn Punkte auf dem Konto haben! Die Expected Goals widerspiegeln die Leistung einer Mannschaft besser. Das Stimmungsbild wird aber natürlich von den tatsächlichen Resultaten geprägt. Die beiden Heimspiele zuletzt gegen Basel und Lugano hätten gemessen an den Torchancen jeweils mit einem 2:1-Sieg enden müssen. Und man wäre in der Champions League-Qualifikation mindestens eine Runde weitergekommen. Nur ein einziges von 14 Spielen hat der FC Zürich bisher nach Expected Goals verloren. Dies war das Heimspiel gegen Sion. Und selbst in dieser Partie war man eine Stunde klar überlegen und der Gegner hatte bis zur 56. Minute keine nennenswerte Torchance. Unterlegen war man nie, häufig das bessere Team. Im Gegensatz zu letzter Saison fehlt es vor allem an der Abschlusseffizienz. Und weil man im Verlaufe einer 2. Halbzeit aufgrund des fehlenden Torerfolges zunehmend Risiken eingeht, kassiert man weitere Gegentreffer.

FCZ Expected Goals und Goals Saisonstart 22/23

Ganz anders sieht es beispielsweise beim Stadtrivalen aus, der vor dem Derby gegen Winterthur neun statt nach Expected Goals nur drei Punkte auf dem Konto hat – und dann auch dieses dank grosser Effizienz gewinnt. GC hat diese Saison noch kein Liga-Spiel nach Erwarteten Toren gewonnen, aber trotzdem in den beiden Heimpartien gegen Lugano und St. Gallen jeweils Siege eingefahren – und auswärts ausser in Genf jeweils einen Punkt. GC war im Gegensatz zum Rest der Liga diesen Sommer auf dem Transfermarkt zurückhaltend bis fast schon inexistent. Auf dem Platz ist allerdings bis jetzt ein Realismus ersichtlich, der zumindest teilweise an den FCZ der letzten Saison erinnert. Ob das von aussen eher zerbrechlich wirkende Teamgefüge (geringe Kadertiefe, einige launische Spieler) aber wirklich halten wird, muss sich erst noch zeigen.

GC Expected Goals und Goals Saisonstart 22/23

Auch in der dritten Saison: mit Dzemaili weniger Punkte

Stichwort Transfersommer: es wurden an dieser Stelle in den letzten Wochen schon mehrmals die Vor- und Nachteile der FCZ-Tranferstrategie vor allem in Bezug auf die Personalen Selnaes und Santini erörtert. Beides sind Spieler mit gehobenen technischen Qualitäten, bei denen aber nach einem Jahr in Saudi-Arabien im Alter von 33 Jahren (Santini) beziehungsweise dreieinhalb (!) Jahren in China (Selnaes) unsicher ist, ob sie es nochmal auf das Niveau des Super League-Rhythmus schaffen, und wenn ja, wie lange das dauert. Erfahrene Verpflichtungen müssten eigentlich sofort helfen können. Der FCZ gibt stattdessen diesen Spielern die Plattform, um sich wieder an den europäischen Rhythmus heranzutasten. Früher hat man eine solche Plattform vielversprechenden jungen Spielern aus dem eigenen Nachwuchs gegeben.

Aktueller Stand: Santini ist immer noch weit entfernt von der in dieser Liga geforderten Spritzigkeit. Bei Selnaes könnte man sich hingegen vorstellen, dass er gegen Ende der Vorrunde (die im neuen Jahr startet) der Mannschaft langsam, aber sicher auch unter dem Strich helfen kann. Aber nur dann, wenn er nicht wie gegen Lugano mit Dzemaili gleichzeitig auf dem Platz steht. Die beiden sehr ähnlichen Spieler sind in den Zweikämpfen und in der Rückwärtsbewegung viel zu schwach für diese Liga. Man gibt im Spiel ohne Ball dem Gegner das Zentrum preis. Als gegen Lugano Condé für Dzemaili reinkam, stieg die Stabilität merklich. Dzemaili hat sowieso eine schlechte Bilanz. Wenn die FCZ-Legende auf dem Platz steht, holt die Mannschaft weniger Punkte. Das war in der Saison seiner Rückkehr 20/21 so, im Meisterjahr 21/22 ebenfalls, und es gilt genauso wieder für die aktuelle Saison 22/23.

Becir Omeragic defensiv haarsträubend

Auch der 36-jährige Dzemaili gehört zu den Spielern, die man nach einer seiner zahlreichen kleineren Verletzungen immer wieder „aufpäppeln“ muss. Genauso wie der schon seit Jahren fragile 16 Jahre jüngere Becir Omeragic, der defensiv in der Liga zur Zeit einfach nur schlecht spielt. Bis und mit dem Cupspiel in Cham hat er eine Defensivdurchschnittsnote von gerade mal 4,0. Selbst wenn man sich einzig auf die Gegentore in seinen bisherigen drei Liga-Einsätzen fokussiert, ist die Bilanz haarsträubend. In St. Gallen ist der Genfer mit zu zögerlichem Verhalten an beiden Gegentreffern wesentlich mitbeteiligt. Gegen Sion verursacht er das wegweisende erste Gegentor mit einem Ballverlust in der eigenen Hälfte und trottet beim dritten Gegentreffer wie ein “Baditschütteler“ in der Gegend herum, lässt die Walliser gewähren. Gegen Lugano schliesslich ist er erneut der Hauptverursacher des wegweisenden ersten Gegentreffers. Er vergisst, die Aussenseite zuzumachen und verliert (ohne Ball) das entscheidende Laufduell gegen Haile-Selassie (mit Ball) klar und deutlich. Bei der Entscheidung zum 1:2 wiederum versteckt er sich gedankenverloren hinter Mitspieler Boranijasevic und lässt seine zwei Verteidigerkollegen Kryeziu und Aliti im Strafraum gegen drei Luganesi in Unterzahl alleine zurück. Dass Omeragic in der aktuellen Saison einen über dem Durchschnitt liegenden Punkteschnitt hat (siehe Grafik oben), liegt in erster Linie daran, dass er in seinen wenigen Einsätzen in der noch jungen Saison überproportional in Cup und Europacup eingesetzt worden ist. Die drei Liga-Spiele mit ihm gingen allesamt verloren.

Dann Willy Gnonto: zwar bemüht, aber völlig ausser Form und scheinbar mit dem Kopf nicht 100% bei der Sache, erhielt in den letzten Wochen sehr viel Spielzeit – und Chancen. Die Mannschaft ist nicht stark genug, um so viele prominente Spieler auf der Suche nach ihrer Form (Selnaes, Santini, Dzemaili, Omeragic, Gnonto) mitschleppen und deren viele Unzulänglichkeiten kompensieren zu können. Keine Super League-Mannschaft könnte das. Letzte Saison war einzig Dzemaili so ein Fall. Er kam dabei aber nur in etwa der Hälfte der Spiele von Beginn weg zum Einsatz und hatte mit dem Jubiläumsspiel gegen Sion und dem Meisterspiel in Basel immerhin zwei Highlights dabei, wo er der Mannschaft wirklich helfen konnte. Nach Mannschaftsteilen betrachtet enttäuschten bisher die gelernten Stürmer im Kader (mit Ausnahme von Vyunnik) am meisten. Den Glauben an die eigenen Stürmer nicht zu verlieren, ist für dieses Team jetzt einer der wichtigsten Faktoren.

Super League ist keine Reha-Klinik

Von den anderen neuen Spielern im Team sind Bohdan Vyunnik und Cheick Condé eine klare Verstärkung. Donis Avdijaj und Jonathan Okita erinnern manchmal etwas an launische Ex-Spieler wie Kololli oder Mahi, die die Mannschaft nicht wirklich weiter brachten. Allerdings arbeiten Avdijaj und Okita defensiv mehr für die Mannschaft und haben insgesamt eine höhere Qualität. Gerade Okitas Potential ist gross, wenn er mal “ins Rollen kommt“ und noch etwas zielgerichteter agiert. Die neuste Neuverpflichtung Nikola Katic ist der Typ des grossgewachsenen, etwas ungelenken und im Antritt mit Problemen kämpfenden Innenverteidigers. Vorletzte Saison verpasste der Kroate aufgrund eines Kreuzbandrisses komplett. Der FCZ baut wohl darauf, dass er nach dem Wiederaufbau letzte Saison bei Hajduk in der Kroatischen Liga zum jetzigen Zeitpunkt wieder zurück in seine Verfassung vor der Verletzung kommen könnte. Und wenn man sich vorstellt, wie sich bei Standards das Trio Kryeziu / Mets / Katic gemeinsam in die gefährliche Zone begiebt, könnte das bei einigen Super League-Gegnern für Unruhe sorgen.

Das Trainerteam um Franco Foda muss nun dringend notwendige personelle Entscheidungen treffen. Die Super League ist keine Reha-Klinik. Von den Spielern, die Mühe mit dem Rhythmus haben, darf allerhöchstens einer gleichzeitig auf dem Platz stehen. Entscheidet man sich beispielsweise für Selnaes, dann müssen Omeragic, Dzemaili und Santini draussen bleiben. Und Katic sollte man nur einsetzen, wenn er sofort helfen kann. Noch einen Spieler, der erst aufgebaut werden muss, kann sich der FCZ nicht leisten. Die Grösse des Kaders ist grundsätzlich gut. Angesichts der Liste von „Fragezeichen“ im Team muss man aber sicherlich auch ein Auge auf die Optionen aus der U21 (Hodza, Janko, Reichmuth, Bajrami,…) haben.

Auf dem Weg zu einer neuen Team-Identität

Letzte Saison stellte sich in unserer Liga-Analyse heraus, dass Konstanz ein Erfolgsfaktor ist. In erster Linie im personellen Bereich, in zweiter Linie bezüglich Spielweise und in dritter Linie beim Spielsystem. Dies scheint sich in der aktuellen Saison weiter zu bestätigen. Sion beispielsweise tritt personell und taktisch deutlich konstanter als letzte Saison an, und spielt dementsprechend erfolgreicher. Der FCZ ist bezüglich aller drei Faktoren unkonstanter – mit dementsprechend deutlich schlechteren Resultaten. Wie letzte Saison eine Stammformation zu haben, würde dem FCZ grundsätzlich gut tun. Wie sehr dies aufgrund des Dreitage-Rhythmus tatsächlich sinnvoll und möglich ist, ist schwierig zu beurteilen, wenn man das Innenleben des Teams nicht im Detail kennt. Trainer von Teams, die in der gleichen Situation wie der FCZ sind, rotieren in der Regel ja ebenfalls relativ viel.

Bezüglich Spielsystem hat sich in den letzten Wochen eine gewisse Formation herausgebildet. In der Grundformation ein 3-4-1-2 wie letzte Saison, welches aber in vielen Spielsituationen gegen und auch mit dem Ball zu einem 3-4-3 wird – speziell wenn nicht hoch gepresst wird und mehr Breite erforderlich ist. Man praktiziert nicht mehr eine Manndeckung auf dem ganzen Platz wie unter Breitenreiter. Die Raumdeckung kann im negativen Fall dazu führen, dass die Mannschaft zu passiv wird. Breitenreiters Manndeckung hatte auch den Effekt, dass sie einige latent etwas lethargisch veranlagte Spieler dazu zwang, jede Zehntelssekunde des Spiels aufmerksam zu sein. Zuletzt war in den Details aber auch eine Entwicklung erkennbar. So sind neuerdings in Ballbesitz die drei Spieler in der vordersten Reihe mit Diagonalläufen viel in Bewegung. Tosin, Avdijaj, Vyunnik, Krasniqi, Marchesano, Okita und Co. tauchen mal zentral und dann wieder auf dem Flügel auf und machen dem Gegner Probleme, weil sich dessen Abwehrspieler ständig auf neue Situationen und Gegenspieler einstellen müssen.

Wechsel während dem Spiel – manchmal ist weniger mehr

In Sachen Höhe des Pressings agiert man je nach Gegner unterschiedlich. Manchmal zieht man sich zurück, manchmal greift man hoch an. In der Meistersaison war man sehr tief stehend gestartet, und versuchte dann im Laufe der Rückrunde zunehmend ins Pressing zu gehen. Die taktischen Wechsel während des Spiels unter Foda sind manchmal nützlich, manchmal aber auch kontraproduktiv – wie zuletzt die Umstellung auf Viererabwehr mit der Einwechslung Santini für Guerrero in der Schlussphase gegen Lugano. Der Wechsel brachte vor allem Fodas eigenes Team durcheinander und hatte einen wichtigen Anteil an der Niederlage. Schon zum Auftakt in Bern hatte Foda mit zu offensiven Wechseln die Balance im Team entscheidend gestört, was YB sofort ausnutzte. Auch bezüglich Spielweise und System tut Foda gut daran, die Identität des Teams noch mehr zu schärfen. Flexibilität ist gut, aber nur, wenn darunter ein Fundament vorhanden ist. Schritte in diese Richtung sind zuletzt getan worden, aber es ist noch nicht genug.

Zum Thema: Leistungsbilanz zum Saisonstart: Unkenrufe aus Österreich bewahrheiten sich nicht

FCZ in Rückrunde mit flexiblerer Spielweise – Saison-Analyse zum Start, Teil 1

Konstanz als Erfolgsfaktor in der Super League – Halbzeitanalyse, Teil 9

im „Supercup“-Duell zwischen Meister und Cupsieger bringt Lugano-Coach Mattia Croci-Torti Maren Haile-Selassie im Letzigrund von Anfang an. Er gehört zu den ganz wenigen Talenten, die den Sprung von der U18 in die 1. Mannschaft beim FCZ direkt geschafft haben. Der FC Zürich setzte also stark auf ihn, aber er hatte zu jenem Zeitpunkt noch nicht die Reife für die Super League. Diese hat er sich in den letzten Jahren Schritt für Schritt bei Xamax und Lugano immer mehr geholt. Ebenfalls von Beginn weg kommt der zum Transferschluss noch verpflichtete Schweizer Nationalspieler Renato Steffen zum Einsatz. Dieser bringt eine illustre Vergangenheit bei Spielen gegen den FCZ mit.

Der FCZ wird voraussichtlich im üblichen Spielsystem antreten. Rohner beginnt zusammen mit Tosin. Marchesano und Vyunnik werden rekonvaleszent gemeldet, Katic ist nicht im Aufgebot.

FCB-Coach Alex Frei verstärkt voraussichtlich das Mittelfeld mit dem Dreigestirn Burger / Diouf / Xhaka. Millar, Amdouni und Frei sind vorerst nur auf der Ersatzbank. Ebenso zu einer allfälligen Einwechslung bereit sind die bisher in der Liga noch nicht zum Einsatz gekommenen neuen Stürmer Augustin und Fink.

Beim FCZ bringt Franco Foda frische Kräfte. Die in Edinburgh eingewechselten Aliti, Hornschuh, Gnonto und Tosin kommen heute von Anfang an zum Einsatz. Marchesano ist nicht dabei – Vyunnik, Omeragic, Condé und Dzemaili beginnen auf der Bank.

Der Kybunpark weckt ganz offensichtlich den Offensivgeist beim FCZ! Gegen den FC St. Gallen und Heart of Midlothian kommt das Foda-Team auf die grösste Anzahl Abschlüsse der bisherigen Saison (21 und 17). Die Offensivleistung insgesamt war mit einer Durchschnittsnote von 7,4 sogar die beste, noch vor dem Auswärtsspiel in Baku! Der Wert von 2,61 Expected Goals ist der beste seit dem 2:1-Auswärtssieg in Bern am 19. März. Für die Musik im Spiel nach vorne sorgte in erster Linie das Duo Infernale Guerrero / Marchesano. Der Auftritt der beiden erinnerte an letzte Saison. Marchesano war zudem erneut einer der defensiv besten Spieler und in der 1. Halbzeit zusammen mit Guerrero der Beste. Dies war er bereits in den beiden Partien gegen Linfield gewesen – Gegner aus dem Vereinigten Königreich scheinen ihm zu liegen.

Selnaes und Omeragic defensiv erneut schlecht

Im Vergleich zum Winterthur-Spiel kamen deutlich mehr lange Bälle beim Mitspieler an – zwei Drittel statt nur ein Drittel. Dies vor allem auch darum, weil Bohdan Vyunnik von Anfang an auf dem Platz stand. Hearts bot dem FCZ auch deutlich mehr Raum im Spiel nach vorne, als das kompakt in einer gesicherten Defensive lauernde Winterthur. Die Durchschnittsnote der Spieler ist mit 6,6 die bisher beste der Saison – knapp vor den Heimspielen gegen Qarabag und Linfield (je 6,5). Der FCZ zeigte sich also bisher in den Europacup-Heimspielen von seiner besten Seite. Der Sieg ist verdient und am Ende gar noch um ein Tor zu niedrig ausgefallen. Es war wieder etwas die Emotionalität zu spüren, welche den FCZ letzte Saison stark gemacht hat – speziell nach dem Penaltytor der Schotten.

Versursacht wurde der Gegentreffer durch zwei individuelle Fehler hintereinander von Ole Selnaes. Der Norweger agierte zudem in einer ganzen Reihe weiterer Szenen defensiv unbedarft und zu wenig handlungsschnell. Fast alle Szenen, in denen die Schotten (im Ansatz) gefährlich wurden, gingen auf Fehler von Selnaes zurück. Das Gleiche gilt für Becir Omeragic, der bereits gegen St. Gallen im Kybunpark schlecht gespielt hatte. Diese zwei Spieler befinden sich weiterhin im Aufbau und werden vom Team zur Zeit „mitgeschleppt“. Endlich wieder einmal einen erfreulichen Auftritt zu sehen gab es hingegen von Wilfried Gnonto. In der 71. Minute eingewechselt, spielte der Italiener, als habe er seine miserable Form zu Hause vergessen mitzunehmen. Avdijaj trat hingegen wie schon in Winterthur auch gegen seinen Ex-Klub mit einer seltsamen Zurückhaltung auf.

Link zum FCZ – Hearts Telegramm



Im ersten Kantonsderby seit der Challenge League-Saison des FCZ war alles angerichtet: Wetter und Zuschaueraufmarsch stimmten. Auf dem Platz passierte aber vor allem in der 1. Halbzeit wenig, weil der FC Winterthur nach den Misserfolgen zum Beginn der Saison auf ein 5-1-2-1 umgestellt hat und darin sowohl sehr kompakt stand, als auch verschob. Es war zusammen mit den Auswärtsspielen in Baku und St. Gallen, sowie dem Heimspiel gegen Luzern nach Züri Live-Noten die schlechteste 1. Halbzeit der Saison.

Zu wenig schnelle Seitenwechsel

Die „Sturmflaute“ erreichte beim FCZ einen Höhepunkt. Die in der Startformation auflaufenden Santini (Offensiv-Note: 1, keine einzige Abschlussbeteiligung), Avdijaj (2) und Marchesano (2) spielten alle im Spiel mit Ball schlecht. Avdijaj war im Vergleich zu seinen ersten Einsätzen nicht mehr wiederzuerkennen und Santini konnte seine erste Startelfchance nicht nutzen. Der eingewechselte Gnonto (schlechtester Saisonauftritt) befindet sich sowieso seit Saisonbeginn in einem Leistungsloch. Die ebenfalls eingewechselten Vyunnik, Rohner und Mets sorgten hingegen dafür, dass der FCZ in der 2. Halbzeit nach vorne etwas mehr auf die Beine stellen konnte, und waren dann auch für den späten Ausgleich (das erste FCZ Liga-Tor der Saison nach 445 offiziellen Spielminuten plus Nachspielzeiten!) besorgt. Vyunnik ist dabei der Züri Live-MVP, Rohner nach den Heimspielen gegen Luzern und Linfield zum dritten Mal in dieser Saison der beste Offensivmann.

In der 1. Halbzeit hatte Winterthur 55% Ballbesitz, in der 2. Halbzeit war hingegen der FC Zürich zu 67% am Ball. Der FCZ trat in der offensiven Phase im 3-4-1-2 an und verteidigte wie häufig im 3-4-3 mit Raumdeckung. Ab der 69. Minute (Rohner kam für Avdijaj) spielte man dann auch mit Ball im 3-4-3. Um den FCW zu knacken, hätte der FCZ mit schnellen Seitenwechseln operieren müssen. Gantenbein und Diaby gehören nicht zu den defensiv stärksten Aussenverteidigern der Liga und sind im Eins-gegen-eins ohne Rückendeckung verwundbar. Stattdessen versuchte man aus stadtzürcher Sicht immer wieder vergebens in Räumen durchzukommen, wo die Heimmannschaft massiert stand.

Brecher in 1. Halbzeit stark, aber mit folgenschwerem Fehler beim Gegentor

Blerim Dzemaili trat im zweiten Spiel nach seiner kurzen Verletzungspause bereits etwas besser auf, als gegen Linfield, war aber immer noch insgesamt ungenügend – vor allem in der 2. Halbzeit. Yanick Brecher konnte in der 1. Halbzeit als bester Mann des Teams eruiert werden, machte dann aber beim Führungstreffer Winterthurs einen folgenschweren Fehler. Ohne seine Fehleinschätzung des Balles und der Geschwindigkeit Manzambis wäre das Winterthurer Führungstor sehr wahrscheinlich nicht gefallen. Die FCZ-Verteidiger waren eigentlich in Überzahl und der Winkel für Manzambi spitz. Aber aufgrund des Ausfluges von Brecher mussten Kryeziu und Kamberi das verwaiste Tor abdecken – Manzambi und Rodriguez liess man daher gewähren. Neben Dzemaili und Brecher liessen auch Kryeziu, Boranijasevic und Condé in der 2. Halbzeit nach. Allerdings war bei Dzemaili, Kryeziu und Guerrero zumindest nach dem Gegentreffer durchaus eine Reaktion zu sehen. Die Wende zum Ausgleich und den zwei späten Chancen zum Sieg bewerkstelligten aber trotzdem fast ausschliesslich die eingewechselten Vyunnik, Rohner und Mets.

Exkurs: Vyunnik? Viunnyk? Vyunnyk? Wie schreibt sich der Ukrainische Stürmer des FCZ?

  • auf Ukrainisch: Богдан Сергійович В’юнник
  • auf Russisch: Богдан Сергеевич Вьюнник
  • auf Englisch: Bohdan Vyunnyk
  • auf Französisch: Bohdan Viunnyk
  • auf Deutsch: Bohdan Vyunnik (oder: Vjunnik)

Der Vorname wird sowohl auf Ukrainisch wie auch auf Russisch eigentlich „Bogdan“ geschrieben und auf Russisch auch so ausgesprochen. Die ukrainische Aussprache geht aber eher in Richtung „Bochdan“ und daher wird der Vorname auf Englisch, Russisch und Deutsch mittlerweile mit einem „h“ geschrieben. Der Vatername „Sergijowitsch / Sergejewitsch“ wird Englisch / Französisch / Deutsch nicht verwendet. Der Familienname Vyunnik wird in den drei westlichen Sprachen jeweils leicht unterschiedlich geschrieben. Die offizielle Schreibweise des Namens in lateinischen Buchstaben gemäss Reisepass ist bei Russen und Ukrainern jeweils die französische. Der FCZ hat diese übernommen. Auf Vyunniks Trikot steht „Viunnyk“. Nur: es ist eigentlich üblich, dass der Name in jeder Sprache so geschrieben wird, wie man ihn ungefähr ausspricht. Genau darum gibt es ja unterschiedliche Schreibweisen. Beispiel: im Reisepass des aktuellen russischen Staatspräsidenten wird sein Name in lateinischen Buchstaben offiziell „Poutine“ buchstabiert (französisch). Im deutschsprachigen Raum wird aber trotzdem „Putin“ geschrieben. „Poutine“ auf Deutsch oder „Putin“ auf Französisch wären weit von der richtigen Aussprache entfernt und im zweiten Fall sogar mit unvorteilhafter Bedeutung. Züri Live verwendet daher nach Usus die deutsche Schreibweise Vyunnik bzw. Vjunnik – auch wenns auf dem Trikot anders steht.

Link zum Winterthur – FCZ Telegramm



Beim Hinspiel hat Hearts-Coach Neilson auf dem offiziellen Matchblatt eine Viererabwehr angegeben, aber spielte dann mit einer Dreierabwehr. Diesmal ist es wohl umgekehrt. In Abwesenheit des sich im Hinspiel in der Anfangsphase verletzenden Abwehrchef Halkett gibt es in der Innenverteidigung auch nicht mehr allzu viele valable Alternativen zu Linksfuss und Freistossspezialist Kingsley und Rowles. Mit Boyce für den in St. Gallen enttäuschenden Haring ist Hearts im Zentrum etwas offensiver aufgestellt. Dafür ist die rechte Seite mit Smith an Stelle des jungen Australiers Atkinson (im Hinspiel den Penalty herausgeholt, aber auch an den beiden Gegentoren beteiligt) defensiv etwas solider ausgerichtet. Der individuell stärkste Spieler ist der ehemalige Schottische Nationalspieler Barrie McKay.

Beim FCZ läuft der ehemalige „Hearts“-Offensivspieler Avdijaj von Anfang an auf. Er hat nicht viele Freunde in Edinburgh hinterlassen und könnte das von den Fans zu hören bekommen. Der formstarke Vyunnik ist nach der Pause im Cup ebenso wieder dabei wie Antonio Marchesano. Trainer Foda setzt im Europacup gerne auf die erfahrenen Spieler. So erhält auch Ole Selnaes erneut das Vertrauen, obwohl er im Hinspiel teilweise überfordert war und aufgrund dessen auch einen Penalty verursachte.

In den Halbfinal der 1.Runde der Champions League gegen Klaksvik von den Färöer-Inseln stiegen die FCZ Frauen als Favorit und wurden dieser Rolle mit einem 6:0-Sieg auch gerecht. Die Apollon Ladies im Final waren hingegen ein Gegner auf Augenhöhe. Die Zypriotinnen haben es im letzten Jahrzehnt regelmässig unter die besten 32 Teams Europas geschafft. Auf der Mittelmeerinsel findet schon seit längerer Zeit eines der internationalsten Teams im Frauenfussball zusammen – mit Spielerinnen aus der ganzen Welt von Indien über Uganda bis Chile. Darunter sind neben Talenten im Teenageralter und etwas älteren ehemaligen College-Spielerinnen auch sehr erfahrene Akteurinnen, die in den höchsten Ligen Spaniens, Italiens, Frankreichs und Deutschlands engagiert waren.

Pinther reagiert schnell auf Torhüterinnenfehler

Dementsprechend war die Aufgabe für die FCZ Frauen auch nicht einfach. Nach rund einer halben Stunde hatte für Apollon die Rumänin Iordachiusi eine gute Chance nach einem erfolgreichen Pressing und die Zypriotin Savva erwischte FCZ-Keeperin Friedli beinahe mit einem direkt verwandelten Eckball. In der Schlussphase verpasste auf der anderen Seite Aussenverteidigerin Naomi Mégroz nach Flanke der anderen Aussenverteidierin Nadine Riesen per Kopf freistehend die Siegsicherung. Mit Friedli, Rey, Bernauer und Pinther standen vier Neuverpflichtungen in der Startformation, wobei Friedli und Bernauer Rückkehrerinnen sind. Zur Pause wechselte FCZ-Trainerin Inka Grings zudem unter anderem die ehemalige Apollon-Spielerin Eleni Markou ein.

Die am linken Flügel im Dreiersturm auflaufende Österreicherin Viktoria Pinther sorgte bei einem Konter in der 60. Minute für die Entscheidung. Seraina Piubel hatte einen Ball unerreichbar für Fabienne Humm zu steil in die Tiefe gespielt, was die amerikanische Apollon-Torhüterin Jenkins dazu verlockte, weit aus dem Strafraum herauszukommen. Sie schoss aber Humm an den angelegten Arm, von wo der Ball zu Pinther prallte, die schnell schaltete, und aus etwa 30 Metern mit Links direkt ins verwaiste Tor traf. Der FCZ wird für die 2. Runde Ende September, in der es in Hin- und Rückspiel um den Einzug in die Gruppenphase geht, voraussichtlich gesetzt sein. Mögliche Gegner sind: Rangers, Valur Reykjavik, Köge, Kharkiv, SFK-2000. Brann Bergen und Kuopio. Fünf mögliche Gegner sind also im Norden beheimatet, zwei im Osten.

Auf dem „Ligaweg“ hat die AS Rom Paris FC ausgeschaltet, Ajax obsiegte gegen Frankfurt und Real Madrid gegen Manchester City. Diese Resultate zeigen, dass die Spitze des europäischen Frauenfussballs breiter geworden ist und die Resultate in der UEFA Women’s Champions League nicht mehr so extrem vorhersagbar sind, wie noch vor ein paar Jahren.

Telegramm

Apollon Ladies – FCZ Frauen 0:1 (0:0)
Tor: 60. Pinther 0:1.
Apollon: Jenkins; Taylor, Gomez, Hardy, Ricks (73. Anokye); Iordachiusi (73. Kalyan), Bedoya; Helmvall (84. Oppong), Panagiotou, Savva; Rojas (73. Acheampong).
FCZ: Friedli; Riesen, Stierli, Vetterlein, Rey (46. Mégroz); Bernauer (46. Markou); Höbinger (87. Schärz), Piubel; Dubs (69. Pando), Humm, Pinther (81. Wos).

P.S.: Am 3. Dezember 2014 spielte die 1. Mannschaft es FCZ das bisher einzige Mal im Cup gegen den SC Cham. Eine Woche davor empfing man im Letzigrund Apollon (3:1). Nun spielten acht Jahre später die FCZ Frauen am gleichen Tag im Europacup gegen die Apollon Ladies, wo die Männer zum zweiten Mal dem SC Cham begegneten.

Apollon auf Züri Live

Der FCZ tritt zum zweiten Mal im Schweizer Cup gegen den SC Cham an. Die letzte Begegnung im Dezember 2014 (Achtelfinal, 5:0) wurde ebenfalls von Züri Live übertragen. Der ehemalige FCZ-Junior Esat Balaj war schon damals bei Cham in der Startformation. Die damalige Partie wurde in der Zuger Herti gespielt. Einer der emotionalen Höhepunkte aus Zürcher Sicht war die herzliche Begrüssung Köbi Kuhns durch das lokale Publikum. In der Pause kam die FCZ-Legende und Ex-Nationaltrainer damals bei Züri Live zu einem Pausengespräch vorbei.

In der Saison 07/08 spielte der SC Cham für ein Jahr in der Challenge League. Nach folgenden Jahren in der 1.Liga schafften die Zuger 2015 den Aufstieg in die Promotion League. Auf diesem Niveau konnte sich Cham Saison für Saison halten und hat nun die achte Saison Promotion League in Folge gestartet. Alle FCZ-Spieler, die den Weg über die eigene U21 gemacht haben, haben hier also schon gespielt. Trainer Roland Schwegler (als Spieler ex-GC und -Luzern) geht in seine vierte Saison mit dem Team. Gleich acht junge Spieler sind diesen Sommer zum neuen Ligakonkurrenten SC Kriens gewechselt. Dafür hat Cham Talente von Luzern und GC, sowie erfahrene Spieler vom FC Wohlen geholt. Balaj ist auch diesmal wieder in der Startformation. Voraussichtlich spielt das Heimteam in einem 3-4-3, welches sich defensiv allerdings eher als ein 5-4-1 darstellen wird.

Der FCZ kann durchaus immer noch als Cup-Mannschaft bezeichnet werden. Über die Jahre seiner Geschichte war er in Cupfinals (10 Siege von 11 Teilnahmen), Europacuppartien (unter anderem zwei Meistercup-Halbfinals) und Meisterschaftsentscheidungen (vorzugsweise in Basel) immer parat. Zuletzt schied man aber zwei Mal gegen einen Challenge League-isten (Chiasso, Yverdon) aus. Heute im Eizmoos erhalten unter anderem Seiler und Okita eine Chance von Beginn weg. Zwischen den Pfosten steht wieder Cup-Torhüter Zivko Kostadinovic.

Heart of Midlothian spielt in St. Gallen sein erstes Europacup-Spiel der Saison. Im UEFA-Ranking liegt Schottland auf Platz 9 fünf Ränge vor der Schweiz. Hearts ist mit zwei Siegen (unter anderem im Derby gegen Hibernian mit dem von St. Gallen ausgeliehenen Stürmer Elie Youan) und einem Unentschieden gut in die Saison gestartet. Coach Robbie Neilson ist wie Franco Foda gerne variabel bezüglich taktischer Formation. Im Gegensatz zur Formation auf dem offiziellen Matchblatt der UEFA werden die Schotten wohl mit einer Dreierabwehr in St. Gallen antreten – so wie in ihrem ersten Saisonspiel gegen Ross County. Vor allem die linke Seite mit Cochrane und McKay ist offensiv potent. Die Hearts spielen viel flach und ziehen wie Qarabag gerne vor dem Strafraum ins Zentrum. Ab und zu geht es aber auch an die Grundlinie mit Bällen an den nahen Pfosten, wo der sich gut in Form befindliche Shankland lauert.

Beim FCZ fehlen Kamberi und Hornschuh gesperrt. Krasniqi, Rohner und Vyunnik konnten sich zuletzt empfehlen, während erfahrene Spieler wie Dzemaili oder Selnaes im Europacup vom Rhythmus her bisher Probleme hatten. Heute stellt Trainer Foda aber gleich beide auf. Dies ist nicht unriskant, denn die beiden sind nicht gut darin den Raum vor dem eigenen Strafraum zu verteidigen, wo die Schotten am gefährlichsten sind. Der in Winterthur einen guten Auftritt zeigende Bogdan Vyunnik steht erstmals in der Startformation. Genauso wie der ehemalige Hearts-Stürmer Avdijaj. Noch spezieller wird die Partie für den FCZ-Teammanager José Gonçalves, der für den heutigen Gegner mehr als 60 Spiele absolviert hat.

Bringt Franco Foda beim FCZ in der Abwehr wieder die „Liga-Besetzung“ Omeragic und Mets? Oder setzt er auf die bewährten Kräfte Kamberi / Kryeziu / Aliti? Starten im Mittelfeld wie gegen Linfield Condé und Selnaes? Oder werden die beiden durch Hornschuh und Krasniqi ersetzt? Vorne wird der Deutsche Coach wohl nicht auf die formstarken Avdijaj und Marchesano verzichten. Gnonto könnte wieder für Tosin reinkommen. Fast sicher ist: Brecher, Boranijasevic und Guerrero werden wie immer dabei sein.

Link zu Züri Live-Beiträgen über Spiele gegen den FC Winterthur

Wie endet das erste Derby der Saison?

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Aussergewöhnlich: alle 16 eingesetzten FCZ-Spieler sind an mindestens einem der drei erzielten Tore beteiligt – die Startformation an den frühen Treffern Avdijajs zum 2:0, und die Einwechselspieler komplett am 3:0 Ivan Santinis in der 84. Minute. Lindrit Kamberi und Fidan Aliti waren an allen drei Toren beteiligt. Der Gegner scheint Mühe mit den Temperaturen zu haben und bringt weniger Gegenwehr auf den Platz als viele unterklassige Gegner im Schweizer Cup. Der FCZ schafft somit gegen den nordirischen Rekordmeister mit einem Gesamtresultat von 5:0 den Einzug in die Europa League-Playoffs gegen Heart of Midlothian.

Rohners Vorstösse über Rechts hätten mehr Tore verdient

Die Anzahl benötigter Defensivaktionen ist für den FCZ so tief wie noch nie in dieser Saison. Einerseits aufgrund des Auftritts des Gegners – aber auch die eigene Gesamtleistung ist besser, als im Hinspiel. Yanick Brecher war mit seiner tollen Parade in der 67. Minute gegen McClean defensiv an erster Stelle beim FCZ, hatte aber offensiv mehr Probleme als üblich. Antonio Marchesano war (wie im Hinspiel) in der 1. Halbzeit der beste Zürcher und in dieser Phase an allen Abschlüssen beteiligt, inklusive den beiden Treffern. Obwohl in der 74. Minute ausgewechselt, liefert der Tessiner über die ganze Partie hinweg die Hälfte aller Zuspiele auf die 14 FCZ-Abschlüsse.

Die Einwechselspieler brachten diesmal grösstenteils einen positiven Beitrag, allen voran Fabian Rohner, dessen Läufe und Hereingaben von Rechts noch mehr als das Tor Santinis zum 3:0 hätten bringen können und sollen. Rohner ist in dieser Saison erstmals MVP, zum zweiten Mal nach dem Luzern-Heimspiel offensiv an erster Stelle und zum zweiten Mal nach dem Qarabag-Heimspiel in der 2. Halbzeit der Beste. Einzig bezüglich Blerim Dzemailis Comeback war es gut, dass der Gegner Linfield hiess, denn er brachte in erster Linie seine Mitspieler in Schwierigkeiten.

Link zum FCZ – Linfield Telegramm