Schlagwort: Kantonsderby
Mit welcher Taktischen Formation startet Hediger ins Kantonsderby gegen den Schwesterclub? / FCZ – Winterthur mit möglichen taktischen Formationen
Sowohl der FC Zürich wie auch der FC Winterthur hiessen zu Beginn „Excelsior“ und änderten beide ihren Namen im Sommer 1896 zu „FC Zürich“ beziehungsweise „FC Winterthur“. Der FC Zürich sieht intern als offizielles Gründungsdatum den Moment der Umbenennung (Wiedervereinigung mit dem FC Turicum) wohingegen der FCW bereits die Gründung als „FC Excelsior“ im April desselben Jahres als Gründungsdatum ansieht. Der ursprüngliche Name „Excelsior“ beider Klubs geht vermutlich auf den in Winterthur geborenen ersten Captain des FC Zürich und späteren Gründer des FC Barcelona, Hans Gamper, zurück. Dazu kommen die Nähe und weiteren Gemeinsamkeiten. Es ist also alles andere als übertrieben, die beiden Vereine als Schwesterclubs zu bezeichnen.
FCZ mit Erfolgsformation aus St. Gallen….?
Und doch hatte man 27 Jahre lang mit Ausnahme der Challenge League-Saison 16/17 einzig jeweils am alljährlichen Drei-Städte-Turnier in Uster gegeneinander gespielt. Das hat sich mit dem Aufstieg des FCW 2022 geändert. Seither konnte Winterthur zwei Mal im Kantonsderby reüssieren. Unter dem mittlerweile zurückgekehrten Trainer Patrick Rahmen gewannen die Eulachstädter im Winter 23/24 je ein Mal in Meisterschaft und Cup, wobei Ex FCZ-Junior Nishan Burkart drei der vier Tore gelangen. Beim FCZ damals unter anderem eingesetzt wurde Fabian Rohner, der mittlerweile bei Winterthur zwei Mal in Folge in der Startformation zum Einsatz kam.

Beim FC Zürich wird die taktische Formation wie immer unter Dennis Hediger zum Überraschungsfaktor. Denkbar ist trotzdem eine Wiederholung des erfolgreichen 3-4-3 aus St. Gallen. Dort agierten Keny und Phaeton auf den Halbpositionen im Sturm mit Emmanuel in der Mitte. Alle drei Stürmer hatten bei den zwei Toren ihre Torbeteiligungen. Zuber und Ligue bildeten die Aussenläufer.
….oder wieder wie in Sion?
Denkbar ist aber unter anderem auch ein 4-2-3-1. Weil Hediger in Sion so spielen liess – und Winterthur tritt mit derselben taktischen Formation auf. Diese Variante könnte mit dem gleichen Personal gespielt werden – mit Steven Zuber auf der Zehnerposition.

Patrick Rahmen hat seine Formation gefunden
Der FC Winterthur spielt wie Sion in einem 4-2-3-1 mit eingerückten Flügeln auf den Halbpositionen. Elias Maluvunu und Théo Golliard sind auf diesen Positionen in guter Form. Sie können aus der Position vor dem Strafraumeck aus mit Diagonalbällen gefährlich werden.

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Offene Fragen in der Sturmreihe / Winterthur – FCZ Vorschau mit möglichen taktischen Formationen
Seit der Niederlage im Cup-VIertelfinal im Februar 2024 hat der FC Zürich im Kantonsderby in sechs Partien vier Mal gewonnen und zwei Mal Remis gespielt. Für den FCW ist es nach dem 2:2 bei GC das zweite Kantonsderby innert Wochenfrist. Der FC Zürich will sich nach der historisch höchsten Heimniederlage (0:4) gegen den FC Thun rehabilitieren.
Systemwechsel gegen den FC Zürich?
Der FC Winterthur musste in der Woche davor sogar ein 0:5 beim FC St. Gallen hinnehmen und hat daraufhin seine Formation vom 4-2-3-1 auf ein 3-4-2-1 gewechselt. Eine Rolle bei dieser Entscheidung spielte allerdings sicherlich nicht nur die Niederlage, sondern auch die erneute Verletzung von Flügel Nishan Burkart. Die Wende zum späten Ausgleich schaffte der FCW dann aber mit einem 4-4-2. Daher könnte es durchaus sein, dass sich Coach Uli Forte überlegen wird, gegen den FC Zürich von Beginn weg so zu spielen. Mit welcher taktischen Formation die Rot-Weissen letztendlich antreten werden, ist im aktuellen Stadium der Saison offen.

FCZ: Wer spielt Mittelstürmer?
Der FC Zürich hat zuletzt ohne Janoah Markelo gespielt, der sich in der letzten Saison zum Unterschiedsspieler entwickelt hatte, zu Beginn der neuen Saison allerdings seiner Form nachhinkte – zuletzt mit Trainingsrückstand. Der mögliche Ersatz auf dem Rechten Flügel, Matthias Phaëton hat bisher speziell offensiv noch nicht überzeugt. Lisandru Tramoni fehlt noch eine gewisse Reife. Nevio Di Giusto wäre eine weitere Alternative. Fragezeichen gibt es zudem weiterhin auf der Mittelstürmerposition. Kommt erneut Steven Zuber zum Zug, oder erhält Reverson oder gar Nvendo bzw. Ramic aus der U21 eine Chance? Und ist Milan Rodic auf der Linksverteidigerposition bereits wieder genesen?




