Überwältigendes Votum für Steven Zuber – Resultate der Züri Live-Leserumfrage zum Saisonstart

Die Resultate der Züri Live-Leserumfrage zum Saisonstart 25/26 sind da! Diese Umfrage wurde mit zahlreichen Rückmeldungen nach zwei Jahren zum zweiten Mal durchgeführt.

Top-Derbybilanz als grösstes Highlight – mit der Unterstützung der Fans

Diesmal waren die Züri Live-Leser vor allem begeistert von der Top-Derby-Bilanz unter Trainer Ricardo Moniz – mit vier Siegen und einem Unentschieden. Dieses Highlight wird genauso häufig hervorgehoben wie die Unterstützung der Fans, die bei den Highlights in solchen Umfragen immer weit vorne liegt. Die Europacup-Reisen waren hingegen ein weniger grosses Highlight wie bei der Umfrage vor zwei Jahren – klar, man hat diesmal mit Irland und Portugal „nur“ zwei Länder mit FCZ-Support beehrt – und keine Gruppenphase erreicht. 22/23 gab es Reisen bis über den Polarkreis und eine FCZ-Armada in den Strassen von London. Die zunehmende Bedeutung der Frauen-Equipe in den Erwägungen wird illustriert dadurch, dass der Cupsieg des Teams von Renato Gligoroski im Letzigrund gegen den FC Basel (1:0, Tor: Chiara Bücher) von 30% als eines der klaren Highlights der letzten Saison angesehen wird – bei der Züri Live-Umfrage zur Saison 22/23 waren es noch rund 23%, die notabene den Meistertitel der Frauen als Highlight der Saison einstuften.

Highlight der Saison 24/25

Vor zwei Jahren wurde der 1:2-Anschlusstreffer von Roko Simic (aktuell Karlsruher SC) in Luzern am 21. Januar 2023 knapp vor dem Débuttor von Juni Ligue gegen Servette von den Züri Live-Lesern zum Tor der Saison gewählt. Auch diesmal obsiegt wieder ein Tor gegen den FC Luzern – diesmal ist es der trockene Abschluss von Samuel Ballet in die lange Ecke nach einem Tunnel von FCL-Linksverteidiger Andrejs Ciganiks im Letzigrund. Es war aber eine enge Entscheidung, denn die Traumkombination in Sion mit Abschluss Perea, der Bilderbuchkonter in Basel mit erfolgreichem Schlenzer Chouiars und der Weitschussaufsetzer im Derby mit dem schwächeren Linken Fuss Kamberis erzielten fast gleich viele Stimmen.

Schönstes Tor 24/25

Steven Zuber: 63,3%!

Die Benotung der Vereinsführung liegt wie zu erwarten war im durchschnittlichen Bereich, wobei sich die Voten für eine gute „6“ und eine ungenügende „4“ etwa die Waage halten. Auch bezüglich Sportchef Malenovic gibt es zwei Lager, wobei in diesem Fall das Negativlager etwas grösser ist als bezüglich Ancillo und Heliane Canepa. Am besten schneidet Trainer Ricardo Moniz ab mit der grössten Anzahl Voten für eine Note „7“. Extreme Noten an beiden Enden der Skala wurden für Moniz praktisch keine vergeben.

Als besten Spieler der Saison 22/23 wählten die Züri Live-Leser mit 29% der Stimmen in dessen letzter Saison Blerim Dzemaili vor Aiyegun Tosin mit 24,2% und Captain Yanick Brecher mit 16,1% der Stimmen zum besten Spieler der Saison. Diesmal gibt es ein überwältigendes Ergebnis von 63,3% für Steven Zuber. Dies nur einige Monate nach dem unfreundlichen Empfang durch einen Teil der Fans. An zweiter und dritter Stelle folgen mit grossem Abstand Newcomer Jahnoah Markelo und der junge Stammspieler Junior Ligue – in einer Saison in welcher letzterer auf vielen verschiedenen Positionen eingesetzt worden war.

Bester Spieler der Saison 24/25

Mir händ meh vergässe als anderi je erläbed

2023 stand auch die Frage nach der besten Choreographie im Zeichen von Blerim Dzemaili. 17’700 Zuschauer sahen im Letzigrund gegen Lugano dessen Abschied von der Fussballbühne und auch die Choreographie zu seinen Ehren. Auch diesmal waren die Verabschiedungschoreos für Antonio Marchesano und Mirlind Kryeziu beliebt. Die Nummer Eins ist allerdings diesmal „Mir händ meh vergässe als anderi erläbed“ vom Auswärts-Derby am 30. März 2025.

Beste Choreo 24/25
Bild: Südkurve

Geringe Meisterhoffnung

Die Meisterschaft wird 24/25 zu einem klaren Zweikampf zwischen dem amtierenden Meister FCB und dem davor über mehrere Jahre weitgehend die Vorherrschaft innehabenden YB. 83,5% geben entweder dem einen oder anderen Team ihre Stimme, mit leichten Vorteilen für Basel. Dem FC Zürich trauen 8,7% den Schweizer Meistertitel zu. Danach folgt Lugano. Servette, GC, Winterthur, Lausanne-Sport und Luzern wurden von Einzelnen als Tipp für den Meistertitel ebenfalls noch erwähnt.

In Sachen Schlussrangierung sind die Züri Live-Leser optimistischer als vor zwei Jahren. Damals des FC Zürich hatte Rang 6 am meisten Stimmen erhalten. Diesmal gehen je mehr als 20% von einem 4. oder 5. Platz aus. Die Schlussrangierung der Vorsaison war ja auch etwas besser als vor zwei Jahren gewesen. Interessanterweise sieht von 255 Einreichungen des Fragebogens niemand (!) den FC Zürich auf dem 2. Platz. Meister und die letzten drei Plätze werden ebenfalls als ziemlich unwahrscheinlich angesehen. Fragen stellen sich dann aber bei den doch immerhin etwa 5% der Teilnehmenden, die den FCZ in der Meisterfrage auf dem 1. Platz getippt haben, bei der Rangierung dann aber nicht.

Züri LIve-Lesertipp Schlussrangierung FCZ 25/26

Markelo, Tsawa plus zwei Transfers

Vor der Saison 23/24 setzten am meisten Züri Live-Leser ihre Hoffnungen auf Donis Avdijaj, knapp vor Bledian Krasniqi und Calixte „Junior“ Ligue. Dieses Trio lag deutlich vor allen anderen genannten Kandidaten. Diesmal rechnet man vor allem damit, dass Jahnoah Markelo und Cheveyo Tsawa (weiter) „explodieren* werden. Dahinter folgen Reverson, Emmanuel und erneut Krasniqi.

Welcher Spieler „explodiert“ in der Saison 25/26?

Der Wunsch nach zusätzlichen Transfers ist gross. Einen Stürmer und einen Verteidiger wünscht sich die Mehrheit der Züri Live-Leser.

Transferwünsche der Züri Live-Leser

Das schöne Oberland lockt

In Sachen Auswärtsreisen freuen sich die FCZ-Anhänger wie schon vor zwei Jahren am meisten auf die neue Destination des Aufsteigers (diesmal Thun), dazu Basel, Winterthur und St. Gallen. Genf und Lausanne wecken als Auswärtsdestinationen am wenigsten Begeisterung.

Auf welche Auswärtsreise freust du dich am meisten?

Die Einschätzung der Ticket- und Abopreise im Letzigrund bleibt im Vergleich zu vor zwei Jahren weitgehend unverändert: eine Mehrheit findet sie weiterhin okay, annahernd 30% empfinden sie hingegen „an der oberen Grenze“. Zu teuer sind sie für 8,6% der Abstimmenden.

Einschätzung der Ticket-/Abopreise

Stadion wird bis zum 200 Jahr-Jubiläum des FC Zürich eröffnet

In Bezug auf die Realisierung des neuen Fussballstadions in Zürich sind die Züri Live-Leser in den letzten zwei Jahren skeptischer geworden. Mittlerweile rechnet fast die Hälfte der Abstimmenden damit, dass das Stadion nie oder zumindest nicht zu ihren Lebzeiten stehen wird. Dass es bis ins Jahr 2032 eröffnet wird, glaubt nur noch ein Viertel.

Südkurve räumt das Feld – St. Gallen gewinnt / FCZ – St. Gallen Analyse mit Randnotizen: Ausgesperrte retten das Spiel, Nikola Katic und seine traditionell lange Anlaufzeit

EUROPACUP-DUELL / FCZ – ST. GALLEN VORSCHAU (Züri Live)

Der FC Zürich trat erneut “klassisch“ im 3-4-1-2 an – mit Direktspiel und langen Bällen, wie dies gegen das intensiv pressende St. Gallen meist der Fall ist. In den ersten Minuten auf Schnee war der FCZ die dominierende Mannschaft und kam mit den speziellen Bedingungen deutlich besser zurecht. Auch deshalb war es St. Gallen-Trainer Peter Zeidler, der am vehementesten den Abbruch forderte. Als die Partie auf einem schönen, aber rutschigen Letzigrund-Grün wieder angepfiffen wurde, betätigte sich St. Gallen-Verteidiger Diaby gegen Okita als Ringer und griff ihm auch an den Hals, ohne dass dies abgepfiffen wurde. Dann kamen die Gäste durch Lukas Görtler zu einer guten Chance auf die Führung. Der Franke zirkelte in der 14. Miute den Ball mit seinem schwächeren Linken Fuss an den linken Pfosten.

FCZ bis zur 70. Minute mit mehr und besseren Torchancen

Danach kam bis zum Pausenpfiff aber nur noch der FC Zürich in den gegnerischen Strafraum. Die zwei besten Torchancen vergab Antonio Marchesano in der 25. Minute aus sechs Metern per Kopf und in der 38. Minute aus acht Metern mit dem Fuss. Beide Top-Chancen hatte Bledian Krasniqi mit einer die gegnerische Abwehrwand durchbrechenden Aktion (Dribbling, ansatzloser Diagonalball) ermöglicht. Gleich nach der Pause hatte Antonio Marchesano nochmal eine Top-Chance, die aber nicht als Abschluss zählt, weil er am Penaltypunkt an der Hereingabe Dantes vorbeischlug. Bis zur 70. Minute kam der FC Zürich zwar zu insgesamt wenigen, aber weiterhin mehr und besseren Strafraumszenen als der Gegner. Zwei Mal wurde beispielsweise die Offensivorientierung von St. Gallens Linksverteidiger Okoroji ausgenutzt und Boranijasevic mit hervorragenden Diagonalbällen von Katic und Marchesano rechts in den Strafraum lanciert. Der Serbe machte aus diesen Situationen aber zu wenig.

Ab der 70. Minute ging beim FCZ plötzlich nichts mehr. Die zuvor stärksten Zürcher Cheick Condé und Fabio Daprelà liessen ab diesem Zeitpunkt nach. Bei Daprelà lag das wohl an seinen physischen Problemen mit denen er bereits im Sommer aus Lugano nach Zürich gekommen war. Immerhin erinnerte Daprelà in den ersten 70 Minuten erstmals wieder an den Verteidiger-Haudegen der ersten Saisonpartien, der ein wichtiger Baustein des guten Saisonstarts gewesen war. Ein weiterer Faktor für einen nachlassenden FCZ waren die mit Ausnahme des spät hereingekommenen Afriyie eher enttäuschenden Einwechselspieler.

In der ersten Halbzeit war Zürich ein Ticken besser, Zigi hat uns gerettet. Aber dann war es ganz klar unser Spiel

Lukas Görtler, FC St. Gallen

Fehleranfälligkeit im Spiel nach vorne als der Schnee weg ist

Die 2. Halbzeit des FC Zürich war insgesamt mit einen Notenschnitt von 5,1 die fünftschlechteste der Saison. Unter den schlechtesten vier Zweiten Halbzeiten befindet sich auch das erste Saison-Heimspiel gegen St. Gallen (Schlussresultat: 1:1). Die 1. Halbzeit des FCZ war hingegen eine Steigerung im Vergleich mit den letzten drei Partien. Offensiv war es die schlechteste Leistung seit dem letzten Stadtderby, als man über weite Strecken der Partie zu zehnt pragmatisch am eigenen Strafraum den 1:0-Vorsprung verteidigte und nur zu ganz wenigen Offensivaktionen kam. Das Problem war diesmal nicht die Anzahl Offensivaktionen. Man nahm viele Anläufe nach vorne, aber der Gegner provozierte mit einer kämpferischen Leistung eine relativ hohe FCZ-Fehleranfälligkeit im Spiel nach vorne – speziell von Okita, Dante, Boranijasevic und Marchesano.

Goalie Brecher zerbrochen. Geubbels im Hoch.

Samuel Ryter, Tagblatt

Der St.Galler Stürmer ist um das einzige Tor im Letzigrund besorgt. Er beendet seine Torflaute und schiesst seine Espen zu drei Punkten im Kampf um Europa.

Joel di Ronco, Blue

Highlights – Am Rande der Regularität

Personalien – Marchesanos Chancenverwertung mitentscheidend

  • Nikola Katic: Seine beste Erste Halbzeit der Saison. Überzeugt vor allem Defensiv mehr als üblich.
  • Lindrit Kamberi: In der ersten halben Stunde für einmal ausschliesslich mit Defensivarbeit beschäftigt.
  • Daniel Afriyie: Sorgt in der Schlussphase fast als Einziger nochmal für Betrieb, auch Defensiv mit wichtigen Aktionen. Erstmals in dieser Saison Bester Spieler der Zweiten Halbzeit.
  • Fabio Daprelà: Seine Leistung erinnerte erstmals wieder an den letzten Sommer / Frühherbst, als Daprelà ein wichtiger Faktor für den guten Saisonstart war. Partien mit vielen Zweikämpfen wie gegen St. Gallen liegen ihm. Vor allem da es im physisch scheinbar wieder etwas besser geht. Kann seine Pace aber nur etwa 70 Minuten durchhalten.
  • Bledian Krasniqi: Die beiden grössten FCZ-Torchancen entstehen aus genialen Krasniqi-Momenten. Kann als Einziger die grünweisse Wand situativ aufweichen. Defensiv manchmal etwas überhastet.
  • Jonathan Okita: Offensiv weiterhin in der Summe beinahe ein Totalausfall: nach zwei Mal Note „1“ in Folge, nun eine nur leicht bessere „2“.
  • Yanick Brecher: Kann erst in der Nachspielzeit bei einem St. Galler Konter das erste Mal einen Ball halten. Das Gegentor in der 79. Minute ist der erste Ball aufs Tor. Brecher kann dabei nicht mehr eingreifen, weil er sich verspekuliert.
  • Cheick Condé: Grosse Sicherheit am Ball, dominiert offensiv und defensiv. Lässt in der Schlussviertelstunde etwas nach – und damit auch der FCZ.
  • Fabian Rohner: Wirkt nicht fokussiert, fällt vorwiegend schlechte Entscheidungen.
  • Antonio Marchesano: Ungenügende Wahrnehmungs-, Entscheidungs- und Handlungsschnelligkeit. Dadurch zu viele unnötige Ballverluste oder übersehene besser postierte Mitspieler. Hat die Mehrzahl der FCZ-Abschlüsse, macht aber zu wenig daraus. Beim Gegentor zieht er seinen Lauf nicht durch, hätte dieses aber wohl so oder so nicht verhindern können.

Keiner steht in diesem Spiel gegen St. Gallen so sehr für die Misere im Angriff wie Antonio Marchesano.

Florian Raz, Tages-Anzeiger

Randnotiz I – Ausgesperrte retten das Spiel

Stadträtin Karin Rykart verteidigte den Entscheid. Sie sei sich bewusst, dass Sektorsperren keine perfekte Lösung seien, sagte sie dieser Redaktion. Aber sie gewährleisteten die Sicherheit und hätten eine präventive Wirkung.

Martin Huber, Tages-Anzeiger

Gefühlt ist bei aussergewöhnlichen und kuriosen Spielunterbrüchen in der Schweiz immer der FCZ beteiligt. Und immer lösungsorientiert. Rennt ein Marder aufs Feld, sind es FCZ-Spieler, die ihn zwei Mal einfangen und vom Feld schaffen. Gibt es einen Stromausfall, sorgt die Kurve mit Pyrofackeln und Gesang für tröstendes Licht und beruhigt die Gemüter. Ist das Spielfeld wegen Schnees unbespielbar, schaufeln es ebenfalls FCZ-Fans frei. Entgegen dem landläufigen Cliché können Stadtjungs offenbar durchaus anpacken. Und dies ironischerweise nachdem die Südkurve von den Behörden eigentlich ausgesperrt worden war und vor dem Spiel beim Hauptbahnhof dagegen demonstriert hatte.

So zeigten sie, dass Fussballfans eben viel mehr sein können als jene Chaoten, als die sie Teile der Politik und der Gesellschaft gerne darstellen. Sie kümmern sich um ihren Klub, sie engagieren sich für ihn.

Ralf Meile, Watson

«Wir mussten den Schiri überreden, dass er sich das Resultat anschauen kommt», so der Stadionmananger Peter Landolt.

20 Minuten

Randnotiz II – Nikola Katic und seine traditionell lange Anlaufzeit

Schon letzte Saison fiel auf, dass Nikola Katic sowohl in die Vor- wie auch in die Rückrunde schlecht startete. Der Erfahrungswert, dass der aus Bosnien stammende Kroate jeweils bis Mitte des Herbstes und Frühlings braucht, um in den Bereich der genügenden bis guten Züri Live-Noten zu gelangen, bestätigt sich auch diese Saison grundsätzlich wieder. Allerdings bewegte sich Katic in der Vorrunde nur zwischendurch im genügenden Bereich. Noch vor deren Beendigung wurden die Leistungen wieder schlecht. Der ungenügende Start in die Rückrunde gestaltete sich dann wieder wie üblich, nachdem Katic ebenfalls traditionell in den Testspielen schlecht aussah. Der Tiefpunkt war die 0:3-Niederlage in Yverdon, als YS-Stürmer Kevin Carlos Katic mal für mal nicht nur mit Speed und Technik sondern auch physisch alt aussehen liess. Erstmals wieder mehr in seinem Element fühlte sich Katic anschliessend bei der Verteidigungsschlacht mit 10 Mann gegen GC. Der FCZ stellte dann auch vermehrt wieder auf eine Dreierabwehr um und kam phasenweise vom angestrebten dominanten Spiel wieder ab. Mit zwei zusätzlichen zentralen Innenverteidigern als Verstärkung neben sich und einem Spiel mit vielen langen, direkten Bällen fallen Katics Schwachpunkte weniger stark ins Gewicht. Nicht nur im Saisonverlauf sondern auch innerhalb eines Spieles benötigt Katic übrigens eine lange Anlaufzeit. So liegt seine Durchschnittsnote der 1. Halbzeit bei ungenügenden 4,7. In der 2. Halbzeit liegt diese hingegen mit 5,3 im genügenden Bereich.

Züri Live-Noten 23/24, gleitender Durchschnitt

Kommentare – Wär nöd schuflet isch kän Zürcher

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6. Rang getippt, Marc Schneider Sportchef-Favorit – Resultate Züri Live-Leserumfrage zum Saisonstart

Die Resultate der Züri Live-Leserumfrage zum Saisonstart 23/24 sind da! Die Unterstützung durch die Fans wurde von den Umfrage-Teilnehmern als das grösste Highlight der Saison 22/23 empfunden. An zweiter Stelle wurden die Europacup-Reisen genannt, gefolgt von der positiven Derby-Bilanz. Ebenfalls noch relativ häufig erwähnt wurde der Meistertitel der FCZ Frauen im Final gegen Servette Chênois zum Ende der Spielzeit. Von den FCZ-Toren war hingegen insgesamt kaum jemand begeistert.

Highlight der Saison 22/23

Der schönste FCZ-Treffer der abgelaufenen Saison war für eine knappe absolute Mehrheit der 1:2-Anschlusstreffer von Roko Simic in Luzern am 21. Januar 2023 mit dem 1:1-Ausgleichstreffer von Calixte „Junior“ Ligue am 5. März 2023 gegen Servette an zweiter Stelle. Die drei Treffer Jonathan Okitas, davon zwei am 11. September 2022 in Genf, folgen danach.

Schönstes Tor 22/23

In Sachen Schlussrangierung des FC Zürich am Ende der Saison 23/24 hat Rang 6 von den Züri Live-Lesern am meisten Stimmen erhalten. Mehr als die Hälfte sehen den FCZ zwischen dem 4. und 6. Rang, mehr als ein Viertel in der Relegation Group zwischen Rang 7 und 12. Nur rund 15% sehen den FC Zürich unter den Top 3. Sowohl an den Meistertitel wie auch an den Direktabstieg (Rang 12) glaubt so gut wie niemand. Bei der im Durchschnitt jüngeren (und etwas euphorischeren) Community auf Instagram tippten 49% auf Rang 4-6, 39% auf Rang 1-3, 10% auf Rang 7-9 und 2% auf Rang 10-12.

Züri LIve-Lesertipp Schlussrangierung FCZ 23/24

Trotz kritischer medialer Berichterstattung in den letzten Wochen sowohl zum Trainer als auch zur Vereinsleitung und der Sportchef-Frage werden die jeweiligen Repräsentanten von den Züri Live-Lesern positiv bewertet. Fast die Hälfte gibt Marinko Jurendic die Note 6 oder 7 auf einer Skala von 1-10 (in den Züri Live-Bewertungen steht „5“ jeweils für „genügend“). Mehr als drei Viertel liegen im Range von Note 6 bis 8 – weniger als ein Viertel sieht die Sportchef-Performance im ungenügenden Bereich. Die Vereinsleitung wird im Median noch positiver gesehen. Der Schwerpunkt liegt bei Note 7. Knapp mehr als die Hälfte gibt eine Note im Bereich von Note 6 – 10, ein Drittel der Abstimmenden sieht die Vereinsleitung im ungenügenden Bereich. Die Meinungen sind hier also deutlich mehr gespalten, als bezüglich Sportchef. Eindeutig am besten in der Benotung schneidet der Trainer ab: die Hälfte der Leser geben Bo Henriksen eine Note zwischen 8 (am häufigsten) und 10, mehr als drei Viertel bewerten ihn mindestens mit einer „7“.

Ab 1. Oktober soll der FC Zürich einen neuen Sportchef haben. 37% der Züri Live-Leser sprechen sich dabei für den ehemaligen FCZ-Captain Marc Schneider aus, der zuletzt in Deutschland die SpVgg Greuther Fürth trainiert hat. An zweiter Stelle wird der ehemalige FCZ-Sportchef Fredy Bickel genannt. Bei den „Anderen“ frei genannten Kandidaten wurden Philippe Senderos, Andres Gerber, Blerim Dzemaili, Marco Schneuwly und Beni Huggel am meisten genannt. Im aktuellen Züri Live-Podcast spricht sich Talk-Gast Don Ursulo für eine langfristige Lösung mit „FCZ-Stallgeruch“ aus, beispielsweise Dani Gygax. Der Kandidat Nummer Zwei Fredy Bickel war vor Monaten selbst bei unserem Podcast als Talk-Gast dabei gewesen und hat seine lange und intensive Zeit beim FCZ Revue passieren lassen.

Leser-Favorit Marc Schneider (gestern 43 Jahre alt geworden) war vor ca. neun Jahren beim Europacup-Heimspiel gegen Apollon Limassol bei uns im Letzigrund zu Gast und sprach sowohl über die Vergangenheit beim FCZ als auch über seine sich damals im Anfangsstadium befindende Trainerkarriere:

Als besten Spieler der Saison 22/23 wählen die Züri Live-Leser mit 29% der Stimmen in dessen letzter Saison Blerim Dzemaili. Dieses Ergebnis steht im starken Kontrast zu den Spiel-Auswertungen auf Züri Live, die Ifeanyi Mathew als besten FCZ-Spieler 22/23 eruierten und in denen Dzemaili eher auf den hinteren Rängen landete. Respektable 24,2% der Leser-Stimmen erhielt der beste Torschütze Aiyegun Tosin – vor Captain Yanick Brecher mit 16,1%. Ifeanyi Mathew landete immerhin auf Rang 4 mit 9,5% der Stimmen.

Bester Spieler der Saison 22/23

Auch die Frage nach der besten Choreographie der Saison 22/23 stand im Zeichen von Blerim Dzemaili. 17’700 Zuschauer sahen im Letzigrund gegen Lugano dessen Abschied von der Fussballbühne und auch die Choreographie zu seinen Ehren. Vier der anderen zur Auswahl stehenden Choreos waren aber auch sehr beliebt – nur die glitzernde Glamour-Choreo zum Europa League-Start gegen Arsenal war für fast niemanden die Nummer 1.

Beste Choreo 22/23

Wer sind die Hoffnungsträger der neuen Saison? Bei der Frage nach dem Spieler, welcher 23/24 „explodieren“ wird, fallen am meisten Voten auf Donis Avdijaj, knapp vor Bledian Krasniqi und Calixte „Junior“ Ligue. Dieses Trio liegt deutlich vor allen anderen genannten Kandidaten.

Welcher Spieler „explodiert“ in der Saison 23/24?

Braucht es für eine erfolgreiche Saison weitere Neuverpflichtungen neben Fabio Daprelà und Arad Bar? Ja, die überwältigende Mehrheit der Abstimmenden will einen neuen Stürmer. Auf den anderen Positionen ist man hingegen zufrieden mit dem Kader.

Transferwünsche der Züri Live-Leser

In Sachen Auswärtsreisen freuen sich am meisten FCZ-Anhänger auf Winterthur, gefolgt von Yverdon (trotz Cup-Niederlage vor zwei Jahren), Basel und St. Gallen. Alle anderen Auswärtsdestinationen wecken deutlich weniger Begeisterung – vor allem Genf (ist gleich die erste Auswärtsreise kommenden Samstag) und Luzern.

Auf welche Auswärtsreise freust Du Dich am meisten?

Die Ticket- und Abopreise im Letzigrund findet eine Mehrheit okay, annahernd 30% empfinden sie hingegen „an der oberen Grenze“. Zu teuer sind sie für 5,8% der Abstimmenden.

Einschätzung der Ticket-/Abopreise

Wann das neue Fussballstadion in Zürich stehen wird, darüber gehen die Meinungen weit auseinander. Nur in einem sind sich fast alle einig: es wird kommen! 23,2% tippen auf eine Eröffnung im Jahr 2032, also in weniger als einem Jahrzehnt. Es ist sogar insgesamt eine Mehrheit, die davon ausgeht, dass das Stadion bis dahin steht. 20% rechnet mit einer Fertigstellung immerhin bis zum 200 Jahr-Jubiläum des FCZ im Jahr 2096, 16,2% gehen davon aus, dass das Bauvorhaben nie umgesetzt werden kann.

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