Die Aussenbahnen bereiten Sorgen – FCZ-Kadersituation nach der 0:3-Niederlage bei YB

Es gibt kaum einen besseren Moment um auf YB und den FCB zu treffen als jetzt. Sowohl der eine wie auch der andere Krösus der Liga sind in einem Findungsprozess und mitten in Englischen Wochen. Trotzdem hat der FC Zürich die ersten zwei der drei Duelle verloren. Man scheint dabei als Grundthema immer wieder an den zu hohen Ansprüchen zu scheitern, die man gemessen an den Möglichkeiten an sich selber stellt: mit ablösefreien Verpflichtungen und ständig wechselnden Trainern, Sportchefs, Vereinsstrukturen und Taktiken einen Europacupplatz erreichen. Das Perfekte ist der Feind des Guten. Und dies während man gleichzeitig weiter in die Nachwuchs- und Frauenabteilung investiert – und mit Verkäufen von guten Spielern bei den Männern eine ausgeglichene Rechnung anstrebt. Eine Herkulesaufgabe für jeden Trainer. Man hatte im Sommer eine gute Mannschaft mit einem pragmatischen Trainer. Auch damit kann es in einer ausgeglichenen Liga gegen einen Gegner, der einen Super-Tag erwischt, mal eine 0:3-Derbyklatsche absetzen. Das muss man aushalten können.

Nun hat man nachdem erst der Trainer und dann der Sportchef gehen mussten in der Winterpause so viele gewichtige Abgänge zu verzeichnen wie seit der Abstiegssaison 15/16 nicht mehr. Das Flügelduo Markelo / Phaëton um welches den FCZ die halbe Liga beneidet hat, ist auseinandergerissen, Antreiber Steven Zuber weg. Qualitativ solide Spieler wie Mariano Gomez und Nemanja Tosic ebenfalls. Man spielt mit einer anderen Taktik als noch vor ein paar Monaten. Raumaufteilung, Spielweise und individuelle Qualitäten der Spieler sind phasenweise nicht aufeinander abgestimmt. Freude machten in Bern die Leistungen von Silas Huber, Daniel Ihendu und Cheveyo Tsawa. Auf den Aussenbahnen bahnt sich hingegen ein grosses Problem an.

Gesamteindruck nach dem 0:3 in Bern

Die Grundstruktur der Mannschaft wirkte erstaunlich stabil. Die beiden entscheidenden Gegentore zum 0:1 und 0:2 fielen auf individuelle Unkonzentriertheiten des in Bern zu nonchalant auftretenden Livano Comenencia. Man begann gut, hatte die erste Torchance durch Reverson. Dann versprang Comenencia im Mittelfeld ein Ball vom Fuss ohne dass er wirklich in Bedrängnis war. YB konterte schnell und traf mit Monteiro. Vom frühen Gegentreffer erholte man sich schnell. Nach zugegeben wenigen Torchancen in der 1. Halbzeit konnte man nach der Pause klar und deutlich einen Zacken zulegen. Bis zur 80. Minute war noch jeder Ausgang möglich. Dann spielte der erneut unkonzentrierte Comenencia einen Einwurf in den Rücken von Reichmuth – YB konterte zum zweiten Mal erfolgreich und traf mit dem eingewechselten Fassnacht. Junge Spieler wie Cheveyo Tsawa, Daniel Ihendu und Silas Huber übernehmen Verantwortung und gehen voran. Tsawa war bis zu seiner Auswechslung der beste Mann auf dem Platz, Ihendu und Huber brachten Stabilität.

Den Eindruck einer Mannschaft vor der sich die Gegner in Acht nehmen müssen, machte der FCZ in Bern allerdings nicht. in der Formtabelle der letzten fünf Partien liegt man zu Recht auf dem letzten Platz und verlor in Bern 0:3 gegen die Mannschaft, die in der Formtabelle auf dem zweitletzten Platz liegt. Selbst das aktuelle Prunkstück, der Sturm, performt nur in jedem zweiten Spiel gut. Man hat mehrere mässig besetzte Schwachstellen, ist nicht so eingespielt wie andere Teams – und immer noch auf der Suche nach der richtigen Taktik. Die meisten Partien kann man ausgeglichen gestalten und hätte fast immer ein Unentschieden verdient, kassiert dann aber regelmässig in den Schlussminuten noch einen entscheidenden Gegentreffer. Und es gibt selten Partien, die man hätte gewinnen müssen. Die letzte solche Partie war gegen Winterthur. Gerade auch aufgrund der Drei Punkte-Regel braucht man aber zumindest ab und zu einen Sieg.

Tabellensituation

Die Erwartungshaltung, dass diese Mannschaft um die Top 6-Plätze spielen müsste ist unrealistisch. Mit Thun, St. Gallen, Lugano und Basel sind vier Plätze der Top 6 schon vergeben. St. Gallen beispielsweise hat ein deutlich höheres Budget als der FC Zürich und ist in der Lage Spieler, teilweise sogar Stammspieler, direkt aus der Bundesliga zu holen – nicht MLS-Spieler, die früher mal Bundesliga gespielt haben. Nach zwei Sommertransferperioden unter Sportchef Milos Malenovic hatte man trotzdem ein stimmiges Team zusammen, welches das Ziel Top 6 zu Recht anpeilen konnte, und trotz Leistungsschwankungen insgesamt auf Kurs war. Mit der Freistellung des Sportchefs und dem damit verbundenen Umbruch mitten in der Saison geht es bis zum Ende der Spielzeit in dieser äusserst ausgeglichenen Liga um den Klassenerhalt. Je früher dies den Spielern und dem Staff klar wird, und man unterstützt von den Fans mit viel Motivation diese wichtige Aufgabe angeht, desto grösser die Chance auf Erfolg in dieser Mission. Ansonsten wird auch Winterthur noch zu einer Gefahr.

Taktik allgemein

Die Holländischen Trainer sind weg, Jahnoah Markelo ist verkauft – und damit auch das Flügelspiel. Unter Dennis Hediger spielt man wieder vorwiegend vertikal durch die Mitte, in der Eröffnung häufig mit hohen Bällen auf Philippe Keny. Was bleibt, ist das hohe Pressing. Dabei funktioniert die Formation mit einem Zehner hinter einem Sturmduo in den letzten Wochen jeweils deutlich besser als der Dreimannsturm. Es handelt sich bei Hedigers Dreimannsturm nicht um ein 4-3-3 mit breit an der Seitenlinie agierenden klassischen Flügeln, sondern um ein 3-4-3 in welchem die äusseren Stürmer auf den Halbpositionen agieren

Auf diesen Halbpositionen fühlt sich aber kaum einer der Stürmer wohl. Sowohl Keny wie auch Reverson, Umeh oder Nvendo hängen in dieser Rolle in der Luft. Nur der äusserst vielseitige Phaëton kann vorne alles spielen. Die grundsätzlich sich in Torlaune befindlichen Keny und Reverson sind als klassisches Sturmduo am stärksten – mit einem klassischen Zehner dahinter, der sowohl als „Staubsauger“ für die zweiten Bälle sowie auch als Quelle von Schnittstellenpässen fungiert – wie demjenigen von Krasniqi auf Phaëton beim frühen 1:0-Führungstreffer gegen den FCB.

Taktische Wechsel in Bern

YB, das sich in den letzten Jahren und speziell in dieser Saison immer mehr auf ein durch die Mitte angelegtes Konterspiel fokussiert hat, überraschte den FCZ zu Beginn der Partie mit unüblich breit an den Seitenlinien stehenden Flügeln Virginius und Monteiro in einem Dreimannsturm. Da der FC Zürich sich nicht auf eine Fünferabwehr zurückziehen wollte, sorgte dies in der Dreierabwehr taktisch für Probleme, weil so Vujevic und Kamberi auf die Seite gezogen wurden und Ihendu ganz alleine im Zentrum einen grossen Raum abdecken musste, in den Sanches oder Gigovic vorstossen konnten. Aus einer solchen Situation entstand auch das frühe 1:0 für die Berner und die Torchance für Gigovic im Strafraum.

Zur Pause stellte Hediger mit dem Wechsel Reichmuth für Vujevic auf eine Viererabwehr und einen Mittelfeld-Rhombus um und dies erwies sich als richtige Massnahme. Die Verteidigung wurde stabiler und gleichzeitig das Mittelfeld dominanter. Es war die beste Phase des Zürcher Spiels. Die Wechsel Umeh Emmanuel für Bledian Krasniqi in der 61. Minute und vor allem Nevio Di Giusto für Cheveyo Tsawa in der 72. Minute taten dem Zürcher Spiel dann aber nicht gut. Einerseits personell: es kamen zwei Spieler, die null (Umeh) oder fast keinen (Nevio) Einfluss aufs Spiel ausübten, für einen ordentlichen Krasniqi und einen dominanten Tsawa. Hediger scheint mehr oder weniger die gleichen Wechsel zum jeweils gleichen Zeitpunkt vorzunehmen – unabhängig davon ob diese Wechsel im konkreten Spiel Sinn machen oder nicht. Ausserdem agierte man ab der 61. Minute in einer äusserst seltsamen Variante eines 4-3-3 in welchem die Aussenstürmer auf den Halbpositionen agieren. Die Raumaufteilung stimmte nicht.

Die Situation im Sturm und auf der 10er-Position

Im Sturm ist die Situation weiterhin so vorteilhaft wie nie zuvor in den letzten Jahren. Dies ist auch einer der grössten Pluspunkte für den FCZ im Abstiegskampf: man hat mehrere torgefährliche Stürmer. Philippe Keny ist offensiv wie defensiv sehr wertvoll, Mathias Phaëton in Topform, und Damienus Reverson schiesst diese Saison in der Super League alle 109 Minuten ein Tor – und war auch in Bern beim Stand von 0:1 mit einem ansatzlosen von Marvin Keller stark parierten Weitschuss wieder nahe an einem Treffer. In manchen der letzten Saisons hätte der FCZ liebend gerne auch nur einen solchen Stürmer in seinen Reihen gehabt, von denen man nun drei zählt. Umeh Emmanuel ist ausser Form und aktuell eigentlich höchstens als Konterstürmer für die Schlussphase eine Option – wie in Genf, als er kurz vor Schluss allein vor Joël Mall in Unterzahl beinahe das Siegtor erzielte. Von Vincent Nvendo kommt nichts. Mit Top-Torschütze Din Ramic und Sekou Diawara gibt es in der U21 aber noch weitere interessante Kandidaten für die zwei Mittelstürmerpositionen – dazu nicht zu vergessen Damien Osborne nach der Rückkehr von seiner Sperre. Und Juan José Perea.

Auch auf der 10er-Postion hat der FC Zürich mehrere gute Optionen. Die beste fällt allerdings leider erst mal drei, vier Wochen angeschlagen aus. Nach seinen Top-Leistungen in der U21, an der U17-EM und bei seinem Teileinsatz gegen den FCB kann Jill Stiel mit seiner Übersicht, Klarheit und Zielstrebigkeit hier im Lauf des Frühlings eine wichtige Rolle einnehmen. Ricardo Rodriguez kam nach der jeweils im November stattfindenden U17-WM im März 2010 zu seinem ersten Super League-Einsatz – Jill Stiel 16 Jahre später nun schon etwas früher. Die zweite Option und aktueller Starter auf dieser Position ist Bledian Krasniqi – mit sieben Torvorlagen der beste Assistgeber des Teams. Er lieferte das Klasse-Zuspiel für Mathias Phaëton zum 1:0 in der Startminute gegen Basel, die Vorlage zum 1:1 Reversons in Genf, und bereitete auch die erste Torchance der Partie in Bern durch Reverson mit einem Aussenristpass vor. Krasniqi ist die dritte Saison in Folge bei den Skorerpunkten in den Top 3 des Teams – vorletzte Saison hinter Marchesano und Okita, dann hinter Chouiar und aktuell hinter Keny und Phaëton jeweils an dritter oder zweiter Stelle (auf gleicher Höhe mit Steven Zuber). Auch Miguel Reichmuth kann gut auf dieser Position spielen, und als vierte Option kommt auch noch Nevio Di Giusto in Frage, der aber noch einfacher und zielstrebiger agieren muss.

Die Situation im Zentrum

Cheveyo Tsawa (19) ist gesetzt. Einer der konstantesten Spieler beim FC Zürich mit grossen Offensiv- und Defensivqualitäten, schlägt die meisten Standards, und wenn er Verantwortung übernehmen kann, spielt er am besten. Diesen Frühling kann er beim FCZ mit guten Leistungen im Kampf gegen den Abstieg einen echten Impact erzielen. Als bestes Talent seit Ricardo Rodriguez wird der ziemlich sicher künftige Nationalspieler im Sommer wohl einen Wechsel zu einem Mittelfeld-Klub in einer Topliga vornehmen, möglicherweise gar oberes Mittelfeld. Miguel Reichmuth hatte seinen „Jour sans“ gegen Basel, kam in Bern zur Pause aber wieder verbessert zurück. Nelson Palacio ist nach seiner Innenbandverletzung, zugezogen bei einer heroischen Rettungsaktion im November in Sion, noch nicht in der Form des Herbstes. Weitere Optionen sind der zuletzt reifer gewordene Mohamed Bangoura und Aaron Tchamda. Eher nicht der Aufgabe gewachsen sind wohl zur Zeit Isaiah Okafor oder Cosimo Fiorini. Grundsätzlich können auch Krasniqi oder Stiel auf der Doppel-Sechs eingesetzt werden.

Die Situation auf der Aussenbahn

Ûberraschenderweise ist die Situation auf dieser Position am prekärsten. Überraschenderweise darum, weil man im Sommer auf diesen zwei Positionen eher überbesetzt war. Innerhalb von einem halben Jahr gab es nun aber die Abgänge von Mendy, Conceição, Tosic, Denoon, Guzzo, Rodic und Ligue. Einige Abgänge sind nachvollziehbar. Nemanja Tosic beispielsweise, der bei seinen wenigen Einsätzen im FCZ-Dress vorwiegend gute Leistungen gebracht hatte, hätte man hingegen durchaus halten können. Der 32-jährige Chris Kablan sollte Stabilität und Mentalität in das Team bringen, enttäuschte bisher aber. Und Livano Comenencia erwies dem Team in Bern sowohl vor dem 0:1 als auch dem 0:2 mit seinen Aussetzern einen Bärendienst. In Genf hatte Mathias Phaëton an Stelle Comenencias die linke Aussenbahn bespielt und dabei defensiv erstaunlich viel nach hinten gearbeitet. Trotzdem konnte Servettes Schlüsselspieler Stevanovic auf dieser Seite zeitweise ein Herrenleben führen.

Die Alternativen für die Aussenbahnen sind aktuell dünn gesät und nicht sehr vielversprechend. Für die Linke Seite scheint beim stark auf Körpergrösse und Körperbau achtenden Dennis Hediger Neil Volken weniger Kredit zu haben als unter Vorgänger Van der Gaag. Zuletzt sass dafür zwei Mal der ältere, grössere und weniger talentierte Sebastian Walker (20) auf der Bank. Die dynamischen Gabriel Roskovic (17) oder Valentin Beck (19) müssten sich vermutlich erst mal ein paar Spiele in der U21 beweisen, bevor sie im besten Fall im Verlauf des Frühlings eine Option werden könnten. Für die rechte Seite sass gegen Servette sogar der seit fünfeinhalb Jahren für die U21 spielende Lamberti-Klient Selmin Hodza (22) wieder mal auf der Ersatzbank – gegen den FCB und in Bern allerdings nicht mehr. Die Alternative zu Kablan für die Rechte Aussenbahn scheint aktuell Mittelfeldspieler Mohamed Bangoura zu sein, der nach Einwechslungen diese Position zuletzt häufiger gespielt hat. Im Prinzip wäre er aktuell wohl sogar besser als der bisher medioker auftretende Kablan. Grundsätzlich könnte auch noch Lindrit Kamberi auf der Rechten Aussenbahn spielen.

Die Situation in der Hinterreihe

Die Dreierabwehr Kamberi – Ihendu – Vujevic vom YB-Auswärtsspiel zeigt solide Leistungen. Auf der zentralen Position wurde erst David Vujevic, dann Jorge Segura und schliesslich Daniel Ihendu eingesetzt. Vujevic ist für diese Position mit seiner Schnelligkeit und Technik eigentlich am besten geeignet. Die Niederlage und Gegentore in Bern sind den drei nicht anzukreiden – sie entstanden aus Unzulänglichkeiten vor allem der Aussenläufer und teilweise auch des ohne Cheveyo Tsawa entblössten Zentralen Mittelfeldes. Da offenbar Jorge Segura auch noch auf dem Absprung ist, blieb nur der aktuell zum wiederholten Male in dieser Saison verletzte Ilan Sauter als grundsätzlich valabler Ersatz.

Der während seiner FCZ-Zeit sehr konstant agierende Mariano Gomez hätte dem FC Zürich in der Rückrunde durchaus noch helfen können. Beim Ungarischen Serienmeister Ferencvaros (zuletzt sieben Mal in Folge) kann Gomez im Frühling um den Meistertitel und Ende Februar den Europa League-1/16 Final gegen Ludogorets spielen. Zu den aktuellen Alternativen gehören neben Sauter die beiden gelernten Mittelfeldspieler Nelson Palacio und Isaiah Okafor, die beide auch in einer Dreierabwehr eingesetzt werden können. Der zu Beginn der Saison in der Innenverteidigung eingesetzte Gian Stork ist eher ein Mann fürs Defensive Mittelfeld. Aus der U21 kommen Leandro Schödler oder Ivan Kovacevic in Frage.

Mit Alexander Hack kommt nun ein grossgewachsener Linksfuss hinzu. Idealerweise sollte dieser für den verletzungsanfälligen Ilan Sauter auf der halblinken Position eingesetzt werden, weil er von da im Spielaufbau bessere Passwinkel hat, als aus einer zentralen Position. Ausserdem ist David Vujevic schneller, zweikampfstärker und daher der bessere „Ausputzer“. Auch Daniel Ihendu könnte als mittlerweile gute Alternative zu Vujevic in der zentralen Rolle agieren, mit Captain Kamberi auf halbrechts. Die Gefahr besteht allerdings, dass Hack aufgrund seiner altersmässigen Seniorität in der Mitte und Vujevic oder Ihendu halblinks eingesetzt werden, was für all Beteiligten suboptimal wäre. Auf jeden Fall ist die Dreierabwehr das bevorzugte System für Hack und mit ein Grund warum er zum FC Zürich kommt. Neben dem Fakt, dass er in der erweiterten Region (nahe Memmingen) aufgewachsen ist und Alemannisch parliert.

Die Situation im Tor

Silas Huber ist der formstärkere Torhüter mit deutlich mehr Potential als Yanick Brecher. Daher macht es Sinn, dass Huber weiterhin im Tor bleibt.

Transferprioritäten

Sorgen machen muss man sich beim FC Zürich um die Aussenbahnen. Sowohl offensiv wie auch defensiv kommt vom Duo Kablan / Comemencia deutlich zu wenig. Dies kann den FCZ teuer zu stehen kommen. Eine naheliegende Option wäre die vorzeitige Rückkehr von Leihspieler Mattia Rizzo (19). Dieser liegt als Stammspieler auf der Rechten Aussenbahn aktuell mit Lecco auf Platz 3 in der Serie C, Gruppe A. Er wäre auf jeden Fall besser als Chris Kablan. Und wie wärs mit einer Rückkehraktion von Adrian Guerrero (28) für die linke Seite? Jetzt wo der FC Zürich wieder mit Aussenläufern spielt, würde der Spanier wieder ins System passen. Er ist zudem ein Spieler, welcher dem Teamgefüge gut tut. In Ungarn fühlt er sich allerdings wohl – spielt aktuell beim Tabellenvierten Debrecen unter einem ihm bekannten Spanischen Trainer regelmässig, wenn auch nicht immer. Zweite Priorität neben den Aussenbahnen hatte die Verpflichtung eines Innenverteidigers, da die Auswahl auf dieser Position etwas dünn ist. Sinn machen würde hier ein erfahrener, grossgewachsener Mann mit ansprechender Technik. Und während der Fertigstellung dieses Artikels wurde genau dieser Wunsch mit Alexander Hack erfüllt.

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