FCZ – Aarau 6:3 Highlights: Torreigen mit Marchesano

Der FCZ gewinnt den Spitzenkampf gegen Aarau gleich mit 6:3 und hat nun auch gegen diese Konkurrenten zur Zeit eine positive Bilanz. Es ist der erste Heimsieg gegen Aarau nach 7 mageren Jahren! Zwei Wochen nach dem Blitzstart gegen Schaffhausen gelang dem FCZ erneut ein schnelles Tor, diesmal durch Adrian Winter nach einem guten Spielaufbau von Kecojevic und Stettler über links. Immer wenn zuletzt Antonio Marchesano in der Startformation stand, gab es einen torreichen Sieg: 5:0 in Wohlen, 5:2 gegen Schaffhausen, 3:1 bei Xamax und 6:3 gegen Aarau.

FCZ – Aarau 6:3 (2:2)

Tore: 3. Winter (Marchesano) 1:0, 27. Rossini 1:1 (Penalty, Besle), 36. Schönbächler (Winter) 2:1, 44. Burki (Audino) 2:2; 48. Marchesano 3:2 (Penalty, Nef), 51. Sarr (Marchesano) 4:2, 58. Rossini (Ciarrocchi) 4:3, 80. Koné (Sarr) 5:3, 82. Koné (Buff) 6:3.

FCZ: Vanins; Brunner, Nef, Kecojevic, Stettler; Winter, Kukeli, Sarr, Schönbächler (68. Rodriguez); Marchesano (79. Buff), Koné (83. Cavusevic).

Aarau: Bucchi; Thrier, Besle, Thaler, Markaj; Wüthrich (66.Tréand), Burki, Jäckle, Audino (74. Josipovic); Ciarrocchi, Rossini.

Erster Heimsieg gegen Aarau nach 7 mageren Jahren?

Zum Abschluss von drei Englischen Wochen empfängt der FCZ zu Hause Aarau. Es ist in der Meisterschaft bereits das zweitletzte Heimspiel des Jahres. Im September hat der Stadtclub im ausverkauften Brügglifeld in extremis durch das Tor von Ivan Kecojevic nach Vorarbeit von Moussa Koné ein verdientes Unentschieden geholt. Seither ist es Aarau in der Challenge League resultatmässig nicht mehr so gut gelaufen. Trotzdem gehören die Aargauer mit Wil, Xamax und dem FCZ weiterhin zu den Spitzenteams der Liga und es erwartet uns damit ein Spitzenkampf im Letzigrund. Die Direktbegegnungen waren in den letzten Jahren immer umkämpft und endeten häufig mit einem Unentschieden.

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Armin Alesevic weilte wegen einer Viruserkrankung in den letzten Tagen nicht bei der Mannschaft. Sein Einsatz gegen Aarau ist daher eher unwahrscheinlich. Wird es nach der frühzeitigen Auswechslung gegen Steaua auch für Kay Voser zu knapp, könnte erneut Nicolas Stettler links in der Startformation stehen. Möglich, dass Marco Schönbächler, der als einziger beim letzten Heimsieg gegen Aarau vor 7 Jahren (Torschützen: Djuric, Alphonse) dabei war, diesmal von Anfang an spielt. Eine Option ist zudem Antonio Marchesano für Oliver Buff in der Startformation.

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Bei Aarau kehren für die Innenverteidigung wohl Juan Pablo Garat und Stéphane Besle zurück, welche dem Team von Marco Schällibaum in den letzten Wochen sichtlich gefehlt haben. Die Aufstellung könnte wieder gleich aussehen, wie im September im Brügglifeld, mit drei defensiv starken zentralen Mittelfeldspielern und als wahrscheinlichsten Wechsel im Vergleich zu damals Denis Markaj an Stelle von Bruno Martignoni auf der Aussenverteidigerposition.

Stettler überzeugt bei Début: FCZ – FCSG 2:1 Spielinfos & Stats

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Der zur Halbzeit für den mit Oberschenkelproblemen ausgewechselten Brunner zu seinem Wettbewerbsspiel-Début gekommene Nicolas Stettler kann sich für weitere Aufgaben empfehlen. Der 20-jährige Juniorennationalspieler schaffte es sofort, über seine rechte Seite Druck zu machen, was zuvor nicht so gut gelungen war, und schlug 6 teils sehr gute Flanken. Stettler schlug also alleine in nur 45 Minuten die Hälfte aller FCZ-Flanken. Gleichzeitig war der Aussenverteidiger jeweils auch sofort wieder zurück auf seiner Position und machte die Seite zu.

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Stettlers Einwurf auf der rechten Seite war auch der Ausgangspunkt zum 2:0 von Marchesano.  Antonio Marchesano traf mit einem schönen Schlenzer nur wenige Tage nach seinem ersten FCZ-Tor gegen Schaffhausen erneut im Letzigrund, diesmal auf der Südkurven-Seite. Nach dem Einwurf von Stettler hatte Kukeli Toko sofort unter Druck gesetzt, so dass dieser einen Fehlpass in die Füsse von Sarr spielte, Schönbächler leitete den Ball direkt auf Marchesano weiter. Das 1:0 in der 1.Halbzeit war nach einem Einwurf Brunners entstanden, den Alesevic ideal auf Cavusevic weiterleitete. Nach dessen Pfostenschuss erbte der bei Standards häufig im Fünfmeterraum lauernde Buff. Trainer Uli Forte brachte alle drei Ex-St.Galler in der Startformation. Speziell Dzengis Cavusevic zeigte dabei eine seiner bisher besten Leistungen im FCZ-Dress und überzeugte nicht nur mit seinem Kampfgeist, sondern auch deutlich verbesserter Spielintelligenz und Gespür für die Situation.

Wenig stilsicherer FCZ profitiert erneut von Marchesanos Effizienz: FCZ – Schaffhausen 5:2 Spielinfos & Stats

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Der FCZ ist im Heimspiel gegen Schaffhausen trotz einem am Ende klaren Sieg nicht über alle Zweifel erhaben. Erstmals in dieser Saison tritt man trotz relativ kleinen Distanzen zwischen den Linien im Spiel ohne Ball nicht als geschlossener Block auf. Davide Chiumiento unterlaufen zu viele Ballverluste und er kann nicht die auf dieser Position notwendige Laufarbeit eines Oliver Buff leisten. Und im Mittelfeldzentrum tun sich mit dem Duo Sarr/Marchesano zu viele Lücken auf. Dazu kommt die offensichtliche Müdigkeit von Cédric Brunner, der nicht nur mit seinem Slapstick-Fehler zum ersten Gegentor regelrecht um eine Schaffenspause bettelt. Auch offensiv läuft wenig: die Mannschaft erarbeitet sich so wenige Abschlussmöglichkeiten wie bisher noch nie in der Meisterschaft, und dies zu Hause gegen ein viele Lücken offenbarendes Schaffhausen. Nur in Villarreal (Europa League) und in La Chaux-de-Fonds (Cup) gab es in dieser Saison noch weniger FCZ-Abschlüsse.

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Was dem FCZ zugute kommt, ist die hohe Effizienz im Abschluss gegen Franck Grasseler, einem der schwächeren Torhüter der Challenge League. Wie schon in Wohlen war diesbezüglich Antonio Marchesano der entscheidende Mann in der Offensive und mit einem Tor und drei Assists an vier der fünf Treffer direkt beteiligt. Das Tor Marchesanos zum zwischenzeitlichen 2:0 ist eines „Tor des Monats“ würdig mit einer flüssigen Kombination über links inklusive gleich zwei „Tunneln“ von Schönbächler und Chiumiento (mit der Hacke). Die drei Assists Marchesanos entstanden alle aus Standardsituationen – ein von Mevlja ins eigene Tor gelenkter Marchesano-Eckball (1:0), ein von Alesevic mit dem linken Fuss ins Tor gelenkter Marchesano-Freistoss (3:1) und ein nach einem kurz ausgeführtem Corner von Marchesano mit dem Aussenrist an den Fünfmeterraum geschlagenen Ball, den Neitzke unglücklich vor die Füsse von Winter abfälscht (5:2). Neben Chiumiento stand auch Armin Alesevic zum ersten Mal in dieser Saison in einem Wettbewerbsspiel in der Startformation und machte seine Sache gut.

Xamax – FCZ 1:3 Highlights: „Koné wie durch schliessende Tramtüren“

Der FCZ kann nach dem Erfolg im Cup unter der Woche auch das Liga-Spitzenspiel in Neuenburg für sich entscheiden! Obwohl mehrere Akteure nicht ihren besten Tag hatten, stimmte das Mannschaftsgefüge und der Kampfgeist. Das massierte und sehr diszpliniert verschiebende Mittelfeld von Xamax zu überwinden, war zu Beginn allerdings nicht einfach. Sangoné Sarr gelang dies mit einem öffnenden Pass in der 21.Minute auf den 1:0-Torschützen Marco Schönbächler. In der Schlussphase stellten Forte/Chieffo nach der Einwechslung Kay Vosers auf Fünferabwehr um, und vertrauten noch stärker auf Konterangriffe, die dann schlussendlich auch zur Siegsicherung durch Koné und Cavusevic führten. Nicholas Stettler feierte nach dem Teileinsatz gegen St.Gallen in Neuenburg nun gleich noch das Startelfdébut in einem Pflichtspiel und machte seine Sache erneut gut. Alain Nef kehrte nach seiner Sperre als Captain in die Innenverteidigung zurück, hatte aber eine eher durchzogene Partie. Armin Alesevic rückte stattdessen auf die Position des Linksverteidigers – in der 1.Halbzeit mit Erfolg, im 2.Durchgang etwas weniger überzeugend.

Neuchâtel Xamax – FC Zürich 1:3 (0:1)

Tore: 21. Schönbächler (Sarr) 0:1, 68. Koné (Marchesano) 0:2, 72. Ramizi (Leoni) 1:2, 83. Cavusevic (Winter) 1:3

Xamax: Walthert; Gomes, Sejmenovic, Djuric, Leoni; Di Nardo (46. Veloso), Corbaz (89. Ga.Karlen); Ramizi, Qela, Zbinden (46. Nuzzolo); Senger.

Zürich: Vanins; Stettler, Nef, Kecojevic, Alesevic; Schönbächler (64. Winter), Sarr, Kukeli, Rodriguez; Marchesano (73. Voser), Koné (78. Cavusevic).

Mit Einsatz und Geduld zum Erfolg: FCZ – St.Gallen 2:1 Highlights

Nachdem der FCZ letzte Saison mit drei Auswärtsspielen bei Super League-Teams den Cupfinal erreicht hat, durfte diesmal im Achtelfinal der FC St.Gallen zu Hause empfangen werden und mit dem Ziel Titelverteidigung im Herzen wurde der Einzug in den Viertelfinal vom 1.März geschafft. Nach den beiden eher harzigen wenn auch schlussendlich sicher gewonnenen Cup-Partien bei den Traditionsklubs La Chaux-de-Fonds und Bellinzona kam der Traditionsklub schlechthin in den Letzigrund – der FC St.Gallen ist der älteste noch existierende Fussballclub der Schweiz, und zusammen mit einem Dänischen Verein auch ganz Kontinentaleuropas.

Die Südkurve brannte von Beginn weg sowohl optisch wie auch akkustisch ein regelrechtes Feuerwerk ab. Die Mannschaft auf dem Rasen hatte allerdings vom Gegner, der gleich mit sechs Spielern antrat, die normalerweise in der Verteidigung spielen, die Aufgabe gestellt bekommen, mit Engagement und Geduld zum Erfolg zu kommen. Dies klappte auch dank der zur Zeit hohen Effizienz im Abschluss durch die Tore von Buff und dem für diesen eingewechselten Marchesano im Anschluss an Einwürfe von Brunner und dem für diesen eingewechselten Stettler. Der zur Pause eingewechselte Nicholas Stettler feierte ein gutes Pflichtspieldébut in der 1.Mannschaft, defensiv sehr solide und mit der einen oder anderen starken Flanke in den Strafraum. Der zuletzt müde wirkende Brunner hatte dieses Level nicht mehr bringen können. Auch der erneut von Beginn weg eingesetzte Armin Alesevic zeigte an der Seite von Captain Ivan Kecojevic defensiv eine sehr solide Leistung und war mit seiner präzisen Kopfballweiterleitung entscheidend an der Entstehung des 1.0 beteiligt.

FC Zürich – FC St. Gallen 2:1 (1:0)

Tore: 18. Buff (Cavusevic) 1:0, 82. Marchesano (Schönbächler) 2:0, 89. Albian Ajeti (Aleksic) 2:1.

Zürich: Vanins; Brunner (46. Stettler), Alesevic, Kecojevic, Voser; Winter (78. Schönbächler), Sarr, Kukeli, Rodriguez; Buff (59. Marchesano), Cavusevic.

St. Gallen: Stojanovic; Hefti, Haggui, Gelmi, Schulz (79. Bunjaku); Aratore, Toko, Wiss (67. Gaudino), Wittwer (69. Tafer); Aleksic, Ajeti.

Erneut in der 2.Minute in Führung: FCZ – Schaffhausen 5:2 Highlights

Das klare Resultat von 5:2 täuscht ein bisschen – man merkt dem FCZ die Europacupspiele vom Donnerstag jeweils schon an. In Bellinzona spielte der Stadtclub nur rund 20 Minuten gut, profitierte vor allem vom frühen Tor in der 2.Minute durch Moussa Koné und von der Unterklassigkeit des Gegners. In Aarau lief es schon besser – es waren 50-60 gute Minuten, die am Ende im Spitzenkampf im Brügglifeld noch den verdienten Ausgleich brachten.

Beim dritten Après-Europacup-Match kann das Team von Trainer Uli Forte wieder bereits in der 2.Minute das 1:0 erzielen. Zum vierten Mal in den letzten neun Partien trifft der FCZ in dieser Minute. Der für den gesperrten Nef und verletzten Bangura nach seinen Teileinsätzen in Bellinzona und Wohlen zum ersten Mal von Beginn weg spielende Armin Alesevic eine sehr solide Leistung. Zusätzlich erzielte er nach einem Marchesano-Freistoss aus relativ spitzem Winkel per Direktabnahme das wichtige 3:1. Alesevic hatte diesen Sommer im ersten Testspiel gegen Austria Lustenau bereits den ersten FCZ-Treffer der Saison erzielt. Adrian Winter spielte wie in Bukarest (wo die Rumänischen Reporter in der TV-Übertragung seine technischen Qualitäten lobten) erneut von Beginn weg, und war mit seinem Kampfgeist und Einsatzwillen sowohl offensiv wie auch defensiv enorm wertvoll.

Der heute im zentralen Mittelfeld eingesetzte Antonio Marchesano zeigte wie immer in dieser Saison im Spiel mit Ball eine gute Leistung und überzeugte vor allem mit seinem One Touch-Fussball und der Beteiligung an gleich vier der fünf Treffer. Defensiv fehlte es aber auch wegen Marchesano im Zentrum an Stabilität. Davide Chiumiento konnte zwar mit seinem Absatzpass beim 2:0 brillieren, die läuferische Leistung und auch der Fokus waren für Challenge League-Verhältnisse ungenügend. Chiumiento verursachte zu viele Ballverluste und liess die Schaffhauser zu viel Raum zum Spielaufbau von hinten heraus. Gegen einen stärkeren Gegner oder ohne die sehr gute Zürcher Effizienz vor dem gegnerischen Tor wäre das schiefgegangen.

FC Zürich – FC Schaffhausen 5:2 (4:2)

Tore: 2. Eigentor Mevlja (Marchesano) 1:0, 13. Marchesano (Chiumiento) 2:0, 21. Demhasaj 2:1, 28. Alesevic (Marchesano) 3:1, 36. Demhasaj (Frontino) 3:2, 39. Schönbächler (Chiumiento) 4:2, 56. Winter (Marchesano) 5:2.

Zürich: Vanins; Brunner, Alesevic, Kecojevic, Voser; Winter (69. Rodriguez), Sarr (61. Buff), Marchesano, Schönbächler; Chiumiento, Cavusevic (72. Koné).

Schaffhausen: Grasseler; Gonçalves, Lekaj, Neitzke, Mevlja; Tranquilli (63. Gül), Facchinetti (63. Tadic), Zock, Menezes; Frontino, Demhasaj (82. Rossi).

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